Toyota Produktion in Japan

Toyota nach dem Erdbeben

— 27.05.2011

Produktion halbiert

Toyota und andere japanische Autobauer spüren weiter massive Auswirkungen der Naturkatastrophe vom März. Beim Weltmarktführer halbierte sich im April die Produktion nahezu.

(dpa) Nach der Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan ist die Produktion des weltgrößten Autobauers Toyota im April massiv eingebrochen. Wie Toyota am Freitag (27. Mai 2011) mitteilte, stürzte der heimische Ausstoß im Vergleich zum Vorjahresmonat um 78,4 Prozent auf 53.823 Autos ab. Weltweit sank die Produktion um 47,8 Prozent auf 308.555 Autos. Die Produktion bei Honda brach im Heimatland sogar um 81 Prozent auf 14.168 Autos ein. Weltweit stellte der Autobauer 138.498 Wagen her – ein Minus von 52,9 Prozent.

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Etwas weniger hart getroffen wurde Nissan: Weltweit gab es einen Produktionsrückgang um 22,4 Prozent auf 248.024 Autos, in der Heimat stellte Nissan 44.193 Wagen her – und damit 48,7 Prozent weniger als im April 2010. Weltmarktführer Toyota rechnet damit, dass erst im November oder Dezember Normalität in seinen Fabriken einkehrt. Vor allem die japanischen Werke haben noch Probleme. Einige Zulieferer liegen in der Katastrophenregion.

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