Toyota Previa Pick-up: Kurios
— 26.02.2013
Hässlich wie die Nacht
Der tiefblaue Pick-up, der in besseren Zeiten als Familienvan treue Dienste leistete, ist Hauptdarsteller einer weiteren Gruselgeschichte direkt aus der Gebrauchtwagen-Hölle.
Hätte man diesen
Toyota Previa nicht einfach sterben lassen können? 1996 erblickte er als Neuwagen das Licht der Welt, dann schluckte er eine lange Zeit Malträtierungen im Familieneinsatz, und jetzt das: Vom Besitzer wurde er zum Pick-up kastriert. Aktuell wird der in Apple Valley/Minneapolis per Online-Offer angebotene Ulk-Van für 4800 US-Dollar gehandelt. Eine ziemlich stolze Summe, wenn man bedenkt, dass vom früheren Großraum-Taxi nur noch die Hälfte übrig ist. Die Schiebetür auf der Beifahrerseite wurde zugeschweißt, die Ladefläche mittels Blechdeckel samt Klebespoiler abgedeckt. Und: Das Einzelstück ist schon 119.000 Meilen, also bald 200.000 Kilometer, gelaufen.
Seine Kampfspuren der letzten 17 Jahre hat der Previa erst 2012 gegen tiefblaue Orangenhaut getauscht. Im gleichen Atemzug spendierte der Besitzer eine Zubehörstoßstange und machte sich ganz unbeeindruckt auch am Innenraum zu schaffen. Die schnelle Erlösung? Nicht in Sicht!
Kommentare zum Artikel (2)
Erstellt
Inhalt
Melden
VW Sharan ist hässlicher.Für 1990 ist das Design echt klasse.1990 haben die Japaner auch den schönen Honda NSX gebaut und 1993 einen Mazda Xedos9.Wenn ich die E-Klasse und 5er BMW aus den 90ern anschaue und das ist hässlich.Und für einen NSX Vergleich kommt nur ein Audi R8 in Frage,der aber 16 Jahre später gebaut wurde.
was denn, was denn? Sieht doch klasse aus das Kerlchen. Gruselig ist der neue Jeep Cherokee. Der Previa war ein super Wagen. Nur mit der Traktion bei Glätte haperte es wegen des Unterflur-Motors etwas.