Toyota Prius G Sports Concept und FT-86

Toyota Prius G Sports Concept und FT-86

— 18.01.2010

Renn-Prius in Tokio

Auf dem Tokyo Auto Salon 2010 zeigt Toyota einen besonders sportlichen Prius. Neben dem Nissan GT-R-Konkurrenten Toyota FT-86 sieht er allerdings ziemlich blass aus.

Ausgerechnet der Vorzeige-Sparer Toyota Prius soll demnächst in Japan als Sportversion junge Kunden ködern. Auf der Tuning-Messe Tokyo Auto Salon 2010 steht das Hybridauto mit einem "G-Sports" genannten Sportpaket, das den Prius aussehen lässt wie ein Ufo auf Rädern. Hübscher wird der Japaner dadurch nicht unbedingt: Die Front wurde mit einem aerodynamisch optimierten Grill geglättet, neu gezeichnete Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht sollen Dynamik ins Öko-Gesicht bringen. Die Hinterräder sind komplett verkleidet. Dazu hat Toyota einen fetten Spoiler ans Heck gepappt und den Stoßfänger modifiziert. Statt des Toyota-Logos ziert eine G-Sports-Plakette den Grill. Unterm Blechkleid allerdings geht es weniger aufgregend zu: Auf dem Datenblatt des Toyota Prius G Sports Concept stehen 99 PS und maximal 142 Nm Drehmoment – exakt die Leistung, die auch der aktuelle Serien-Prius liefert.

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Der macht Hunger auf mehr: Bislang ist das Toyota FT-86 Concept im Renntrimm aber nicht mehr als eine Studie.

Wesentlich näher kommt den G-Sport-Vorbildern Toyota 2000 GT oder Celica GT schon das Toyota FT-86 G Sports Concept. Das gemeinsam mit Subaru entwickelte Sportcoupé könnte in naher Zukunft den Mittelmotor-Sportler MR2 beerben. Und in Tokio zeigt Toyota auch gleich, wohin die Reise geht, denn im G-Sports-Renntrimm macht der FT-86 auf ganz dicke Hose: Spoiler und Schweller wohin das Auge blickt, Motorhaube und Spiegel in Carbon-Optik, die fette Doppelrohr-Auspuffanlage mittig ans Heck geschraubt. Da dürften sogar Fans des Nissan GT-R feuchte Augen bekommen. Vor allem aber soll der kompakte Sportler erschwinglich werden und nicht in Preisregionen landen wie der Überflieger Lexus LFA. Die Gegner des FT-86 sucht Toyota jedenfalls nicht im Ferraril-Lager. Unter der Haube – so wird gemunkelt – schlummert ein Zweiliter-Benziner mit Turbopower. Bisher ist aber weder klar, ob der FT-86 in Serie geht, noch, ob er jemals nach Europa kommt.

Sportanzug für Zivildienstleistende

Toyota hat für die Tuning-Fans gleich noch drei weitere Kandidaten in den Sportdress gesteckt: Bei den sonst wohl ziemlich spröden Vans Noah und Voxy sowie der Limousine Mark X als G Sports-Derivate sind wir allerdings ziemlich sicher, dass sie nie den Weg über den Pazifik finden werden. Bilder von allen G Sports-Kandidaten gibt's oben in der Galerie!

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