Toyota Prius PHV im Großversuch

Toyota Prius PHV Toyota Prius PHV

Toyota Prius PHV im Großversuch

— 28.04.2010

100 Prius für Straßburg

Toyota zündet die nächste Stufe: Schon bald soll der Prius als Plug-in-Variante in Serie kommen. Vorher testen die Japaner die Technik in einem groß angelegten Feldversuch in Straßburg.

Der Vorreiter macht weiter: Während auf unseren Straßen bereits die dritte Generation des Prius rollt, arbeitet Toyota intensiv an einer PHV-Variante (PHV = Plug-in Hybrid Vehicle). Noch befindet sich der Prius für die Steckdose in der Erprobungsphase, Toyota testet fleißig rund um den Globus. Jetzt startet ein neues Großprojekt: Die Alltagstauglichkeit des Öko-Japaners wird jetzt bei einem großangelegten Feldversuch in Straßburg untersucht. Als Partner hat sich Toyota den französischen Energieversorger EDF, die Kommunalverwaltung von Straßburg sowie die französische Umwelt- und Energieagentur ADEME ins Boot geholt. Rund 100 Prius PHV werden dabei zu Testzwecken öffentlichen und privatwirtschaftlichen Partnern in und um Straßburg überlassen.

Im Überblick: Alle News und Tests zum Toyota Prius

Das ist die Zukunft: Der Prius PHV tankt frischen Saft aus einer Ladestation,

Mehr als 150  Ladestationen werden für das Projekt von EDF in der ganzen Stadt verteilt. Einige der Testfahrzeuge sind mit einem von EDF entwickelten System ausgestattet, das die Kommunikation von Ladestation und Fahrzeug ermöglicht. Mit diesem Modul lässt sich das Fahrzeug identifizieren und der Stromverbrauch dem Nutzer zuordnen. Doch was macht den PHV besonders? Vom normalen Prius III unterscheidet sich der Prius PHV vor allem durch seine Lithium-Ionen-Batterie und den zusätzlichen Anschluss für einen handelsüblichen Stecker. Auf kurzen Distanzen von bis zu rund 20 Kilometern (der normale Prius schafft nur 1,5 Kilometer) lässt sich das Fahrzeug ausschließlich elektrisch und damit vollkommen emissionsfrei bewegen. Auf der Langstrecke schaltet sich der 98 PS starke 1,8-Liter-Benziner zu. Die Systemleistung bleibt bei 136 PS. Und die Plug-in-Technik hilft sparen: Durch die Option, extern elektrische Energie aufzuladen reduziert sich der CO2-Ausstoß im Vergleich zum normalen Prius von 89 auf 59 Gramm je Kilometer. Macht einen Verbrauch von nur noch 2,6 Litern Benzin. Klingt gut. Aber bis zur Serienreife werden wir uns noch bis 2012 gedulden müssen. Und was der Spaß kostet, ist noch völlig offen.

Lesen Sie am Freitag, 30 April, in AUTO BILD 17/2010: Systemvergleich Toyota Prius PHV gegen Opel Ampera.

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