Fahrbericht Toyota RAV4

Toyota RAV4 Toyota RAV4

Toyota RAV4 (2006)

— 27.01.2006

RAV4 der Dritte

Am 4. März 2006 startet Toyota die neue RAV4-Generation – optisch nur leicht verändert, trotzdem deutlich erwachsener. Der erste Fahrbericht.

Auf den ersten Blick sieht der neue RAV4 wie der aktuelle aus. Er ist aber auch deutlich gewachsen (um 18 cm auf 4,40 m Länge), bietet viel mehr Kofferraum und eine um 16,5 Zentimeter verschiebbare Rückbank. Praktisch: Die Rücksitze falten sich mit einem Handgriff (im Kofferraum oder am Sitz) zusammen und erlauben so den Transport sperriger Dinge.

Die Sitzposition ist gut, das in zwei Ebenen unterteilte Cockpit übersichtlich. Weniger erfreulich sind der klappernde Deckel des Handschuhfachs, die wackelnde Ablage zwischen Fahrer und Beifahrer und das hakelige Sechsganggetriebe. Prima gefallen dagegen Fahrwerk und Allradantrieb. Der neue RAV4 federt auch auf schlechten Straßen souverän. Eine Geländereduzierung gibt es nicht. Dafür eine Berg-Anfahrhilfe und eine Sicherheitselektronik, die zur Not nicht nur jedes Rad einzeln abbremst, sondern auch in die Lenkung eingreift.

Überzeugen können außerdem die neuen Dieseltriebwerke. Der kleinere hat zwei Liter Hubraum und 136 PS. Ein völlig ausreichender, recht kultiviert laufender Geselle, der problemlos Tempo 180 schafft und mit weniger als acht Liter Verbrauch auskommt. Leider gibt's den Rußfilter erst ab 2007. Wer den Partikelsammler sofort haben will, muß zum 177-PS-Topmodell (200 km/h, 8,3 Liter) greifen, der mit Preisen ab 30.900 Euro aber recht teuer ist. RAV4-Fahren beginnt bei 25.700 Euro. Dafür gibt es den schon komplett ausgestatteten 152-PS-Benziner (inkl. Klima und CD-Stereoanlage).

Fazit: Der RAV4 ist erwachsener, kräftiger und komfortabler geworden. Die kleinen Schwächen verzeiht man ihm.

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