Toyota RAV4 (2010): Fahrbericht

Toyota RAV4 (2010) Toyota RAV4 (2010)

Toyota RAV4 (2010): Fahrbericht

— 23.06.2010

Sanft geRAVt

Häppchenweise serviert uns Toyoyta den "neuen" RAV4. 2009 gab es neue Technik und neue Motoren, jetzt erhält das Kompakt-SUV ein neues Gesicht. Im Paket ist der Vorreiter des Segments eine gute Wahl.

Toyota macht den RAV4 in Häppchen frisch. 2009 gab es neue Technik und sparsamere Motoren, jetzt ist die Optik dran. Doch wie fährt das SUV-Urgestein Jahrgang 2010? Am besten mit einem Selbstzünder. Der 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS mit einem Sechsstufen-Wandler verrichtet seine Arbeit herrlich entspannt und ohne dem Japaner zuviel Schwung zu rauben. Diesel und Automatik – das passt sehr gut zum RAV4. Es gibt diese Kombination jetzt auch bereits in der mittleren Ausstattungsreihe "Life" (vorher nur "Executive"), unter 31.900 Euro ist der RAV4 so gerüstet allerdings nicht zu haben. Wer Allradantrieb will, muss in Kombination mit dem Basis-Dieselmotor 27.650 Euro berappen.

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Unpraktisch für den Linksverkehr: Die Kofferraumtür klappt nach rechts.

Der RAV4 ist ein Freund der gemütlichen Gangart, bei flotter Fahrt schluckt das Fahrwerk Unebenheiten nicht mehr so souverän und die Windgeräusche werden laut. Der Basis-Benziner kommt auf Wunsch mit einer stufenlosen CVT-Variante ab 29.750 Euro und dann ebenfalls als "Life". Dafür sind dann 17-Zöller, Tempomat. Licht- und Regensensoren, eine Zweizonen-Klimaautomatik, ein Bluetooth-Freisprechanlage oder ein Sechsfach-CD-Wechsler schon mit drin. Bei Durchzug und Laufruhe kann er dem Diesel nicht das Wasser reichen, Vielfahrer wählen ohnehin den Selbstzünder.

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Innen gibt es Plastik in einem neuen Grauton, Leder erst ab "Executive" erhältlich.

In Sachen aufgefrischter Optik stellt sich die Frage: Reichen vier neue Chromstreben, eine etwas breitere Front oder ein leicht veränderter Stoßfänger, um die "Evolution der Revolution" (so die Marketingabteilung) einzuleiten? Im Prinzip ja, um es mit Radio Eriwan zu sagen. Denn Toyota hat den entscheidenden Stellen nachgebessert: Künftig gibt es auch eine 2WD-Variante mit elektronischer Differenzialsperre, das drückt den Preis und die CO2-Emissionen (174 g/km) des auf 158 PS erstarkten 2,0-Liter-Valvematic-Benzinmotors (vorher sechs PS weniger). So kostet die Basis mit Namen RAV4 statt 26.600 Euro nur noch 23.800 Euro – ein gutes Kaufargument. Der günstigste Diesel (150 PS) ist ab 25.950 Euro zu haben. 

Die praktischen Seiten wie das leicht zu klappende Sitzsystem (Easy Flat), die um 16 Zentimeter verschiebbare Rückbank und die niedrige Ladekante (62 Zentimeter) hat Toyota natürlich beibehalten. Genau wie den üppigen Laderaum mit 486 Litern bis 1752 Litern Volumen. Neu ist das Fahrdynamik-Management IADS (Integrated Active Drive System), das ESP mit weiteren elektronischen Helfern und dem aktiven Allradantrieb sowie der elektrischen Servolenkung vernetzt. Innen sind Instrumententafel, Lenkrad, Türverkleidungen und Schalthebel in einem neuen Graumetallic-Ton gestaltet. Das Lenkrad hat ab sofort eine integrierte Bordcomputer-Bedienung. Neu in der Linie Executive ist ein Innenspiegel mit integriertem Videomonitor, der beim Einlegen des Rückwärtsgangs das Bild der Rückfahrkamera anzeigt. Der "neue" Toyota RAV4 steht bereits bei den Händlern, er macht vieles richtig: Kundenwünsche wurden berücksichtigt, die Preise gesenkt. So lässt es sich beruhigt in die Zukunft fahren.

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