Toyota: Rückruf

— 21.10.2010

Toyota ruft 1,5 Millionen Autos zurück

Toyota sieht sich mit einem erneuten Massen-Rückruf konfrontiert: Weltweit sind 1,5 Millionen Autos betroffen. Viele haben gleich zwei Probleme: Bremsflüssigkeit kann austreten und das Kraftstoffsystem kann versagen.



Der Toyota-Konzern kommt nicht zur Ruhe, die Serie der technischen Probleme reißt nicht ab. Wie am 21. Oktober 2010 bekannt wurde, sieht sich der japanische Hersteller mit einem neuerlichen Massen-Rückruf konfrontiert. Weltweit müssen knapp 1,5 Millionen Autos in die Werkstätten, die meisten davon in den USA und Japan. In Deutschland sind insgesamt 4593 Autos betroffen. Es handelt sich um die Lexus-Modelle GS und IS (Produktionszeitraum September 2004 bis Dezember 2005), RX (Februar 2003 bis November 2005) sowie explizit der GS 300 (September 2004 bis Februar 2006). Zwei Probleme können auftreten: Durch eine Undichtigkeit im Hauptbremszylinder können kleine Mengen Bremsflüssigkeit austreten. Über einen gewissen Zeitraum kann durch den Verlust der Bremsflüssigkeit die Bremswarnleuchte aktiviert werden, ein plötzliches Bremsversagen schließt Toyota jedoch aus.

Chronologie: Der Rückruf-Skandal bei Toyota

Zudem kann die Kraftstoffpumpeneinheit ihren Dienst verweigern, was dazu führen kann, dass der Motor ausgeht und nicht wieder gestartet werden kann. Von beiden Problemen betroffen sind die 1270 Lexus GS 300, die Schwierigkeiten der übrigen Modelle beschränken sich auf den Bremszylinder. Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden über das KBA angeschrieben. In der Werkstatt wird die Manschette des Hauptbremszylinders bzw. der elektrische Anschlus der Kraftstoffpumpeneinheit getauscht. Für den Austausch veranschlagt Toyota zwei bzw. drei Stunden.

Überblick: News und Tests zu Toyota

Toyota musste Anfang des Jahres bereits weltweit mehr als acht Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten zurückrufen, die meisten davon in den USA. Zudem setzten bei etwa einer halben Million Hybridautos die Bremsen kurzzeitig aus, weil das elektronische Bremssystem falsch programmiert war.

Autor: Stephanie Kriebel



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