Toyota: Rückruf
— 26.01.2011
Spritgeruch im Cockpit
Und wieder müssen Millionen Toyota in die Werkstatt: Vom neuen Massen-Rückruf sind verschiedene Avensis und Lexus IS 250 betroffen. Grund sind spröde Dichtringe und Benzinleitungen.
(dpa/cj) Erneuter
Massen-Rückruf bei Toyota: Die Japaner rufen weltweit rund 1,6 Millionen Wagen in die Werkstätten. Grund seien Probleme an der Kraftstoffleitung, teilte
Toyota Deutschland am Mittwoch (26. Januar 2011) in Köln mit. Diese könne undicht werden und so zu Benzingeruch im Auto führen. In Deutschland seien rund 24.000 Fahrzeuge betroffen: Bestimmte Modelle des
Toyota Avensis sowie 660 Wagen der Nobeltochter
Lexus. Die Fahrzeughalter würden zeitnah schriftlich informiert und gebeten, eine Werkstatt aufzusuchen. Dort würden die fraglichen Teile überprüft und ersetzt.
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Bei etwa 10.000 Lexus IS 250 in Europa soll der Drucksensor an der Kraftstoffleitung überprüft werden.
Betroffen seien in Europa ausschließlich Avensis-Modelle mit 2,0- und 2,4-Liter-Benzindirekteinspritzer, die zwischen Juli 2000 und September 2008 produziert worden seien. Davon gebe es europaweit etwa 135.000 Fahrzeuge. Durch den variierenden Chloranteil im Kraftstoff könnten ein Dichtring am Rückschlagventil der Kraftstoff-Hochdruckpumpe sowie die Benzinleitung spröde werden. Weltweit hätten bislang 117 Kunden Benzingeruch beanstandet. In Europa sei bisher kein Fall bekanntgeworden, sagte ein Sprecher. Beim Lexus geht es um Modelle des Typs
IS 250, die im Zeitraum von August 2007 bis Februar 2009 produziert wurden. Europaweit seien etwa 10.000 solcher Fahrzeuge zugelassen. Hier soll der Drucksensor an der Kraftstoffleitung überprüft und gegebenenfalls nachjustiert werden.
Auf einen Blick: Alles zur Toyota-Tochter Lexus
Toyota hatte im vergangenen Jahr immer wieder wegen
weltweiter Rückrufaktionen Schlagzeilen gemacht. Zunächst wurden mehr als 8 Millionen Autos wegen
klemmender Gaspedale und
rutschender Fußmatten zurückbeordert. Später folgten rund eine halbe Million Hybridautos, bei denen das elektronische Bremssystem falsch programmiert war. Die Pannenserie setzte sich im Oktober fort, als weltweit 1,5 Millionen Wagen der Marken Toyota und Lexus wegen Problemen am Brems- und Kraftstoffsystem in die Werkstätten gerufen wurden. Dem Image des Konzerns hatten die Rückrufe enormen Schaden zugefügt.
Kommentare zum Artikel (16)
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Bei Toyota nennt man das Kind beim Namen.(Rückrufaktion) Deutsche Hersteller nennen es
Werkastattaktion. :-)
2/2 Würde ein anderer Automobilhersteller Millionen von Fahrzeuge in die Werkstatt rufen, um zu prüfen ob die Fußmatten richtig befestigt sind oder mehrere übereinander liegen? Vermutlich nicht! Obwohl diese Gefahr bei jedem Hersteller und in jedem Land vorhanden ist. Aber es ist zurzeit chic auf Toyota drauf zu schlagen und es wie ein Schwein durchs Dorf zu jagen.
1/2 Es ist schon erschreckend und krank, was manche Leute, die eine Aversion insbesondere gegenüber Toyota haben, mit Halbwissen ein Unsinn von sich geben. Die ganzen RRA die Ihren Ursprung in Amerika hatten waren eine freiwillige (politische) Entscheidung von TMC. Bei durchschnittlich 2 Millionen verkauften Einheiten jährlich in Nordamerika, kann man so eine Entscheidung etwas nachvollziehen. Auch muss man die japanische Kultur und Mentalität kennen um solche Beweggründe zu verstehen.
Grüner giftiger Troll bitte nicht füttern Verdummung gefahr
Kannst die Wahrheit wohl nicht ertragen, oder? Die einzigen, die leiden, sind die Verkäufer von Toyota/Lexus, da die Kunden, zu Recht, wegbleiben. Nochmals, es ist Toyota, und nur Toyota, wo Millionen und aber Millionen von Toyota's/Lexus zurückruft, weil fehlerhaft. So, nun rumpöbeln und andere beleidigen bringt nicht's! Für die, die jetzt noch einen Toyota kaufen, ist es einfach dumm gelaufen.