Toyota: Rückrufserie

— 14.07.2010

Untersuchung entlastet Toyota

Toyota Logo
Eine amerikanische Studie entlastet den Rückruf-geplagten Toyota-Konzern: Ein Zwischenergebnis belegt, dass in den meisten Fällen die Fahrer Schuld an ihrem Unfall waren.
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(dpa/sk) Erste Ergebnisse der Untersuchung zur Pannenserie bei Toyota scheinen den japanischen Autohersteller zu entlasten. Demnach sind viele Fahrer in heiklen Situationen aufs Gas statt auf die Bremse gestiegen, was zu zahlreichen Unfällen mit Toten führte. Technische Defekte waren die Ausnahme. Das berichtete das "Wall Street Journal" jetzt unter Berufung auf noch laufende Studien. Bislang hat die US-Behörde für Verkehrssicherheit nach Angaben der Zeitung nur einen einzigen Fall sicher ausmachen können, bei dem eine rutschende Fußmatte das Gaspedal verklemmte und zu einem Unfall führte.
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Der gebeutelte Toyota-Chef Akio Toyoda will mit einer Qualitätsoffensive das Markenimage wieder aufpolieren.
Der gebeutelte Toyota-Chef Akio Toyoda will mit einer Qualitätsoffensive das Markenimage wieder aufpolieren.
Im August 2009 starben dabei in Kalifornien ein Polizist und drei seiner Verwandten. Der Fall erregte in den USA großes Aufsehen und brachte die Rückrufwelle bei Toyota ins Rollen. Die Ergebnisse der Studie basieren auf der Auswertung dutzender Datenrekorder in Toyota- und Lexus-Wagen. Allerdings hat die Verkehrssicherheitsbehörde ihre Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Sie nimmt insgesamt 75 schwere Unfälle unter die Lupe, bei denen 93 Menschen starben. Angesichts des nationalen Aufschreis hatte Toyota weltweit mehr als 8 Millionen Wagen wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten zurückgerufen. Das Unternehmen ramponierte sein Image, die Verkäufe brachen ein, der Schaden geht in die Milliarden. Toyota musste überdies eine Strafe in den USA zahlen, weil der Hersteller die Probleme mit den klemmenden Gaspedalen nicht rechtzeitig gemeldet hatte.
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Zumindest in den anstehenden Gerichtsverhandlungen über Schadenersatz für die Unfallopfer und Hinterbliebenen dürften die Studienergebnisse Toyotas Position stärken. Der Hersteller hält sich bei Schuldzuweisungen auffällig zurück und vermeidet es, Fahrer anzuschwärzen. Das Unternehmen befürchtet weiteren Imageschaden. Auch gegenüber der Politik dürfte Toyota nun wesentlich besser dastehen. Insbesondere Verkehrsminister Ray LaHood hatte Toyota mehrfach unterstellt, der Konzern verheimliche den wahren Grund für das ungewollte Beschleunigen. LaHood hatte die komplexe Elektronik der modernen Wagen im Verdacht. Er hatte nicht nur die National Academy of Sciences auf den Fall angesetzt, sondern auch die Raumfahrtbehörde NASA. Eine Sprecherin des Verkehrsministeriums wollte die Ergebnisse nicht kommentieren, die Untersuchungen liefen noch. Bereits Ende vergangenen Monats hatte aber ein Mitarbeiter der Verkehrssicherheitsbehörde vor Experten eingeräumt, dass die Nachforschungen bis dato keine Defekte in der Elektronik zu Tage gefördert hätten.
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Tom,
19.07.2010 18:42Uhr
auto-bild, auto motor und sport und überhaupt alle Medien sollen sich so richtig schämen!
Monate lang über eine Pannenserie schreiben, die es eigentlich garnicht gibt!
Und dann,wenn ein positiver Artikel über Toyota kommen müsste, alles was war todschweigen ist einfach eine rießen Frechheit!
Aber die deutsche und amerikanische Autoindustrie bekommt jetz sowieso alles doppelt und dreifach zurück!
Toyota Auris HSD
und in Zukunft Toyota und Tesla
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Xerxes-ch,
16.07.2010 00:30Uhr
Schämt euch - objektive Berichterstattung sieht anders aus.
Wenn ein deutsches Heiligtum betroffen wäre, hättet ihr diesen Bericht riesig aufgezogen. Als es darum ging Negativschlagzeilen bezüglich Toyota zu bringen, wurde das ganz anders aufgezogen. AMS ist derselbe Saftladen.
Ihr müsste ja nötig haben
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Elektra,
15.07.2010 09:51Uhr
Dass sich die USA im Konkurrenzkampf IMMER mit unlauteren Mitteln bedient ist weltweit bekannt. Wer keine Autos bauen kann und an der Zeit vorbei produziert, bedient sich, nach guter amerikanischer Manier, aus der Marketing-Trickkiste: den fernöstlichen Auto-Import schlecht reden, damit der inländische Kunde den im eigen Lande produzierte Schrott zumindest für kurze Zeit besser findet als den "gefährlichen" Toyota. Ein Trost: Toyota wird ob seiner guten Qualität und der technischen Überlegenheit, in Bezug zu amerikanischen Autos, sehr schnell die eingefahrenen Verluste wieder wett machen. Eintrag melden
tijei1234,
15.07.2010 08:52Uhr
ist schon erstaunlich....bei den Rückrufen standen die Anzeigen immer auf der Startseite ganz oben, damit es auch jeder liest. Diese Anzeige findet man klein und nur durch Scrollen unter den News. Danke für die Objektivität..... oder eher Schamgefühl? Eintrag melden
Sith,
14.07.2010 16:35Uhr
Ich lach mich schlapp.
Jetzt können die anderen sich so richtig warm anziehen.
Ich freu mich schon auf den Auris HSD.

Der Daumen in den Ar..h wird für die Konkurrenz unumgänglich sein.
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