Toyota senkt Absatzziel

Toyota senkt Absatzziel

— 25.07.2007

5,9 Prozent weniger Wachstum

Toyota steigerte den Absatz in Deutschland 2006/2007 um 11,1 Prozent auf 148.641 Fahrzeuge. Die Ziele für das laufende Jahr wurden dennoch nach unten korrigiert.

Mit 148.641 verkauften Fahrzeugen im Geschäftsjahr 2006/2007 bleibt Toyota Importeur Nummer Eins in Deutschland. Die Japaner legten beim Absatz um 11,1 Prozent zu. Der Marktanteil lag bei 4,4 Prozent. Auch der Vorsteuer-Gewinn stieg mit 225,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr kräftig um 19,9 Prozent. Die Luxus-Tochter Lexus verkaufte 5066 Fahrzeuge, was einem Wachstum von 20,7 Prozent entspricht. Dennoch geht auch an Toyota das schwache Privatkundengeschäft nicht spurlos vorbei. Der frisch eingeführte Auris erfüllt die Erwartungen (noch) nicht, das ursprünglich angestrebte Gesamt-Absatzziel von 153.000 Fahrzeugen wurde gerade um 5,9 Prozent auf 144.000 nach unten korrigiert. Im ersten Halbjahr 2007 verkaufte Toyota mit 68.505 Fahrzeugen 7,3 Prozent weniger Autos als im Vorjahr, erhöhte jedoch den Marktanteil um 0,1 auf 4,34 Prozent.

"Die gegenwärtige Situation, die alle Hersteller gleichermaßen hart trifft, erfordert Realitätssinn und überlegtes Handeln. Wir haben uns dazu entschlossen, unser kurzfristiges Ziel zu korrigieren. Das bewahrt uns vor Markt zerstörerischen Aktivitäten für den Handel und uns. Wir werden den Markt nicht kaufen. Das ist nicht unser Weg", sagte Toyota Deutschland Vize-Präsident Markus Schrick. Für das zweite Halbjahr rechnet Toyota mit einer Marktbelebung, nicht zuletzt wegen der IAA im September.

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