Studie Toyota F3R

Toyota-Studie F3R

— 11.01.2006

Rollender Defibrillator

Seit 1994 hat sich der Van-Markt in den USA fast halbiert. Mit der Studie F3R setzt Toyota in Detroit zur Wiederbelebung an.

1994 war das Van-Segment in den USA noch ein gutes Geschft: Insgesamt 900.000 Einheiten konnten abgesetzt werden. Bis 2005 hatte sich dieses Volumen mit nur noch 500.000 verkauften Fahrzeugen fast halbiert. Der Grund: Kufer von Vans sind ihrem Auto lange treu, aber ihr Durchschnittsalter steigt mit dem der Fahrzeuge. Die Aufgabe ist klar: Neue Kunden mssen her. Toyota wagt sich auf der North American International Auto Show in Detroit mit einer Studie an die Wiederbelebung des Segments.

Der fnf Meter lange F3R hebt sich durch seine markante, hohe Nase und die bullige Keilform deutlich vom blichen Van-Design ab. Die Fahrzeugbreite von 2055 Millimetern und der Radstand von 3150 Millimetern sorgen fr ein imposantes Erscheinungsbild, das durch die 22-Zoll-Alus noch unterstrichen wird. Damit sollen vor allem jngere Kunden wieder angesprochen werden, die nach Erkenntnissen von Toyota ihr Auto zudem "gerne als rollendes Wohnzimmer betrachten". Also entwarf das kalifornische Toyota-Designteam ein Fahrzeug, dessen drei Sitzreihen sich blitzschnell in eine Lounge verwandeln lassen.

Die vorderen Sitze sind drehbar, der mittlere Sitz wird umgeklappt und aus den brigen Pltzen entsteht eine Sofa-Landschaft. Anders als bei herkmmlichen Van-Konzepten soll man sich beim F3R auch in der dritten Reihe nicht wie auf dem Notsitz fhlen. Alle Sitzreihen bieten fr Erwachsene ppige Platzverhltnisse. Damit bei soviel Wohlfhlathmosphre auch der Einstieg mithalten kann, spendierten die Designer jeder Sitzreihe eine eigene Tr. Die beiden hinteren Tren sind gegenlufig angeschlagen und ffnen so ein breites Portal zur Lounge des F3R.

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