Toyota testet neue Vertriebswege

Toyota testet neue Vertriebswege

— 25.10.2005

Schwedisches "Aygonnement"

Toyotas Kleinster hält in Schweden Einzug. Dort kann man ihn zunächst zwar weder kaufen noch leasen – dafür aber abonnieren.

Kaufen kann man den Toyota Aygo in Schweden nicht, auch nicht leasen, sondern lediglich abonnieren. Der nur 3,40 Meter lange Kleinstwagen soll für 1800 Kronen (190 Euro) pro Monat zu haben sein. Darin enthalten sind bereits die Versicherung sowie die Kosten für den Service und kleine Reparaturen. Nur die Kraftfahrzeug-Steuer kommt noch hinzu und eine Kaution von 5000 Kronen.

In dieser Woche sollen nun die ersten Aygo auf schwedischen Straßen zu sehen sein. Könnte man sie kaufen, würden sie in der dreitürigen Ausführung rund 94.900 Schwedenkronen kosten, (etwa 10.000 Euro), der Fünftürer 109.900 Kronen. Doch einen Verkauf zieht Toyota nicht vor Mai 2006 in Betracht.

Das Aygo-Abonnement läuft für zwölf oder 24 Monate, danach wird der in Tschechien gemeinsam mit Peugeot 107 und Citroën C1 entwickelte und gebaute Aygo einfach zurückgegeben, und der Abonnent bekommt seine Kaution zurück. Toyota will 2006 auf diese Weise 1000 Wagen in Schweden an den Mann bringen.

Energisch wehrt sich Schwedens Toyota-Vertriebschef Kjell Andersson gegen den Verdacht, das neue Marketingkonzept für den Aygo sei gewählt worden, weil das Auto anders nur schwer verkäuflich sei. "Wir suchen ganz einfach nach einem neuen Zugang zur Altersgruppe der 18- bis 30jährigen, die bisher nicht bereit ist, ein Auto zu kaufen", sagt der Vertriebschef.

Autor: Michael Voß

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