Toyota tritt aus GPMA aus

Toyota tritt aus GPMA aus

— 20.08.2006

Nur noch vier

Toyota ist aus der GPMA ausgetreten. Somit sind nur noch vier Autobauer in der Hersteller-Vereinigung der Formel 1 vertreten.

Die Hersteller-Vereinigung GPMA (Grand Prix Manufacturers Association) in der Formel 1 ist auf vier Mitglieder geschrumpft. Toyota trat aus der GPMA aus. Der Zusammenschluss hatte lange Zeit im Kampf gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und die Fia um mehr Geld und mehr Macht mit einer eigenen Rennserie gedroht.

Die Japaner seien jedoch willkommen, zu einem späteren Zeitpunkt der Hersteller-Vereinigung wieder beizutreten, hieß es in einer Presseerklärung der GPMA. Ihr gehören nur noch DaimlerChrysler, BMW, Renault und Honda an.

An den Bestrebungen der Vereinigung wird der Weggang von Toyota nichts ändern. "Die GPMA wird ihre Bemühungen fortsetzen, um die langfristigen strategischen Fragen der Formel 1 anzugehen", hieß es weiter. Die Hersteller und ihre Teams würden sich weiterhin dem Aufbau einer befriedigenden Reglement-Struktur widmen und das neue Concorde Agreement abschließen.

"Die GMPA konzentriert sich momentan mehr auf operative Details und weniger auf langfristige strategische Aussichten für Zukunftstechnologien in der Formel 1", hieß es hingegen in einer Erklärung des Teams von Ralf Schumacher und Jarno Trulli. Die Japaner würden die Rolle der GPMA aber voll anerkennen. Auch in Zukunft sei man für Gespräche und Kooperationen offen. "Sollte sich die allgemeine Situation ändern, würde Toyota zum gegebenen Zeitpunkt einen Wiedereinstieg in Betracht ziehen."

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