Tracktest Audi A3 24h/Honda Civic Hybrid

Audi A3 24h – Honda Civic Hybrid Audi A3 24h – Honda Civic Hybrid

Tracktest Audi A3/Civic Hybrid

— 05.06.2007

24 Stunden mit Turbo

AUTO BILD startet beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit zwei Autos – höchst unterschiedlichen Autos, um genau zu sein. Tracktest mit Audi A3 24h und Honda Civic Hybrid.

Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sind wir dieses Jahr im Großeinsatz. Redakteure von AUTO BILD und von AUTO BILD MOTORSPORT sitzen gleich bei zwei Rennwagen hinter dem Steuer: einem Audi A3 24h und einem Honda Civic Hybrid. Zugegeben – auf den ersten Blick haben unsere beiden Boliden nicht viel gemeinsam. Der Audi A3 24h ist ein weiß-grünes Monstrum. Mit fauchendem Überdruckventil bläst der 310 PS starke Turbo gewaltig über den Asphalt. Konkurrenten wie den Porsche 996 GT3 ließ er bei Vorbereitungsrennen auf der Nürburgring Nordschleife bereits hinter sich. Ganz anders der Honda Civic Hybrid. Mit seiner verspoilerten weißen Karosserie sieht zwar auch er aus wie ein waschechter Rennwagen. Aber: Der 1,5-Liter-Benziner leistet trotz zugeschaltetem Elektromotor nur rund 150 PS. Was die Autos eint? Mit beiden verfolgen wir ehrgeizige Ziele. Der A3 24h soll in seinem vierten Einsatzjahr den Klassensieg bei den Turbo-Autos bis 2,0 Liter Hubraum holen (Klasse SP3T). Der Civic ist zum ersten Mal als Hybrid-Version dabei. Für ihn gilt: Ankommen und beweisen, dass die zukunftsweisende Technik auch den Strapazen des wohl härtesten Langstreckenrennens für Tourenwagen standhält.

Ziel ist der Klassensieg: Der Audi A3 24h soll am Nürburgring abräumen.

Die Fahrertür des A3 24h schwingt extrem leicht auf. Das Aluminium-Unikat wiegt nur 12,5 Kilogramm, die Serienversion 36,7 kg. Wie eine Straßensperre kreuzt der Seitenaufprallschutz des giftgrün lackierten Überrollkäfigs den Weg hinters Steuer. Am Dach festhalten, mit den Beinen zuerst drüberrutschen. Dann den Popo zwischen die engen Seitenpolster des Schalensitzes schieben. Nach dieser Turnübung wird's familiärer: Lenkrad, Schaltkulisse und Armaturen aus dem Serien-S3 geben fast ein Straßenautogefühl. Bis zum Boxenausgang fährt sich der Audi A3 24h auch fast so. Sein schärfer programmiertes Direktschaltgetriebe (DSG) wechselt die Gänge auf Zug an den Paddeln. Die sind hinter dem Lenkrad montiert. Also – raus auf unsere Teststrecke, den Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings.

Fazit von autobild.de-Autor Martin Westerhoff

Der Audi A3 24h ist in seinem vierten Jahr schnell, leicht und gut erprobt. Er hat alle Chancen, seinen ersten Klassensieg bei den 24 Stunden am Nürburgring einzufahren. Die Hybrid-Technik des Civic funktioniert im Rennstress einwandfrei. Jetzt muss Honda nur noch eines beweisen: Das Auto schafft diese Tortur.

AUTO BILD-Cheftester Dierk Möller-Sonntag (48) geht im Audi A3 24h mit zwei schnellen Audi-Mitarbeitern und Profirennfahrer René Rast (20) an den Start. Henning Klipp (41), Christian Schön (44) und Martin Westerhoff (25) sind ebenfalls aus der AUTO BILD-Familie. Sie fahren mit n-tv-Moderator Klaus Niedzwiedz (56) den Honda Civic Hybrid. Wie das Rennen auf dem Nürburgring für die beiden Teams ausgegangen ist, lesen Sie anschließend bei autobild.de.

Autor: Martin Westerhoff

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