Tracktest Kissling Astra GTC

— 29.01.2008

Opels Licht-Blitz

Mit acht Klassensiegen gewann der 267 PS starke Opel Astra GTC den Langstreckenpokal. Was den Meisterwagen so schnell macht, erfuhr AUTO BILD MOTORSPORT-Testfahrer Guido Naumann auf dem Nürburgring.

Opel und Motorsport – das ist schon eine Weile her. Seit dem Ausstieg aus der DTM im Jahre 2005 ist es sehr ruhig um die motorsportlichen Aktivitäten aus Rüsselsheim geworden. Ein Team hält jedoch den Geist von Opel Motorsport weiter am Leben. Die Rede ist von Kissling Motorsport, dem Team, das seit über 30 Jahren mit Opel-Fahrzeugen sehr erfolgreich in vielen deutschen Rennserien, aktuell im Langstreckenpokal auf der Nürburgring Nordschleife, unterwegs ist. Die Mannschaft rund um Stefan Kissling machte seit Beginn der Langstreckensaison 2007 mit dem erstmaligen Einsatz des neuen Opel Astra GTC keinen Hehl aus dem gesetzten Ziel: Mit dem Trio Fritzsche/Fritzsche/Wolf wollte man die Meisterschaft einfahren. Am Ende der Saison verbuchte der orangefarbene Blitz acht Klassensiege auf seinem Konto und damit den Gesamtsieg im Langstreckenpokal. Doch was macht den grell orange lackierten Astra so schnell und erfolgreich? AUTO BILD MOTORSPORT wollte es genau wissen und lud den Meisterwagen zum Tracktest auf den Nürburgring ein.

Ohne Turbo viele Pferdchen

Schade, dass Opel sich nicht werkseitig am Langstreckenpokal beteiligt. Der Astra GTC ist ein echter Siegertyp.

Schade, dass Opel sich nicht werkseitig am Langstreckenpokal beteiligt. Der Astra GTC ist ein echter Siegertyp.

Der Nebel hängt noch tief über der Strecke, und einige Streckenabschnitte sind noch ziemlich feucht. Stefan Kissling und Heinz-Otto Fritzsche schlendern um den Service-Truck. Sie scheinen viel relaxter als ich. Die bevorstehende Ausfahrt auf der nassen Straße hat mich etwas nervös gemacht. Erst als Heinz-Otto Fritzsche anfängt, mir seinen Opel zu erklären, legt sich die Aufregung. Gelassen schildert er mir die zurückliegenden Rennen, ehe wir uns mit den vielen Schaltern und Hebeln im Astra GTC befassen. "Und die nasse Strecke ist kein Problem. Wir haben Regenreifen montiert", meint er nebenbei. Der Langstrecken-Astra hat nicht mehr viel mit seinem Serien-Bruder gemein. Während der Reihenvierzylinder per Turboaufladung im stärksten Astra GTC 200 PS leistet, werkeln im Kissling-Boliden 267 temperamentvolle Pferde – ohne Turboaufladung. Das Aggregat stammt gar nicht aus einem GTC, sondern aus einem GSI. Genauer gesagt, aus einem Astra GSI. "Der 2.0-Liter-16V ist die optimale Basis für unseren Rennmotor. Mit jeder Menge klassischem Motortuning erreichen wir genügend Power für die Nordschleife", so Teamchef Stefan Kissling. Im Innenraum flog alles Überflüssige raus. Weg mit Türverkleidungen, Teppichboden oder Dämmmaterial. Wohin das Auge auch schweift – nur nacktes Blech, Carbon und ein Wirrwarr aus Rohrgeflechten. Genug geschaut. Es soll losgehen.

Wie sich der Licht-Blitz-Astra auf der Rennstrecke macht, sehen Sie in der Bildergalerie. Den Tracktest in allen Einzelheiten finden Sie in AUTO BILD MOTORSPORT 2/2008.

Autor: Guido Naumann

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