Neues Opel-Werk in Rüsselsheim

Treuhand genehmigt Opel-Verkauf

— 10.09.2009

Magna bekommt Zuschlag

Die Opel-Treuhand hat den Verkauf des Autobauers an den Zulieferer Magna und die russische Sberbank genehmigt. Damit sei der Weg frei für eine erfolgreiche Zukunft der Traditionsmarken Opel und Vauxhall.

(dpa) Die Opel-Treuhand hat den Verkauf des Autobauers an den Zulieferer Magna und die russische Sberbank genehmigt. Das teilte das Gremium am Donnerstag (10. September 2009) in Frankfurt und Berlin mit. Damit sei der Weg frei für eine erfolgreiche Zukunft der Traditionsmarken Opel und Vauxhall.  "Wir sind heute im Beirat zu einer Entscheidung gekommen, von der wir fest glauben, dass sie im besten wirtschaftlichen Interesse von Opel/Vauxhall sowie deren Mitarbeiter ist", sagte der Vorsitzende des Treuhand-Beirats, Fred Irwin.

Das Konzept sehe vor, dass Magna und die Sberbank einen Anteil von 55 Prozent an Opel erwerben. GM behält 35 Prozent, die Mitarbeiter werden mit 10 Prozent beteiligt. Eine verbindliche Vereinbarung solle in einigen Wochen unterzeichnet werden. Zuvor müssten noch einige wichtige Punkte abschließend geklärt werden, berichtete die Treuhand. Die Opel-Treuhand setzt sich zusammen aus Vertretern von Bund, Ländern und GM und verwaltet 65 Prozent der Opel-Anteile. Sie wurde Ende Mai 2009 von der Bundesregierung eingesetzt. Dies war Voraussetzung für die Gewährung des Überbrückungskredits von 1,5 Milliarden Euro, der seither Opel am Leben gehalten hat.

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