"The Beast": US-Präsidentenlimo und ihre Ahnen

Presidential State Car: "The Beast" und seine Ahnen Presidential State Car: "The Beast" und seine Ahnen Presidential State Car: "The Beast" und seine Ahnen

Trump im Amt: Staatskarossen der US-Präsidenten

— 10.03.2017

Das neue "Beast" lässt Trump warten

US-Präsident Donald Trump muss noch auf die neue Präsidentenlimousine warten. Ein Blick auf Trumps nächstes "Beast" und dessen Ahnen. Mit Video!

Auch zwei Monate nach der Amtseinführung muss US-Präsident Donald Trump noch auf das neue "Beast", wie die US-Präsidentenlimousine inoffiziell heißt, warten. Der mächtigste Mann der Welt bekommt bei nächster Gelegenheit ein neues "Presidential State Car". "Im Laufe des Jahres" soll die neue Hochsicherheits-Limousine dem 45. Präsidenten der USA zur Verfügung stehen, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person dem US-Portal Jalopnik. Bei der Inauguration am 20. Januar war Trump noch im "Beast" seines Vorgängers Barack Obama unterwegs. 

Erlkönig auf dem Weg zu Trump

Ist das das neue "Beast"? Dieses massive Fahrzeug drehte auf einem Testgelände von GM erste Runden.

Von Trumps nächster Staatskarosse ist bislang nur ein Erlkönig-Foto bekannt. Das Bild deutet an, dass sich die neue Staatskarosse an der Optik von Cadillac CTS und CT6, orientiert. Der Rest scheint dem aktuellen Modell sehr ähnlich. Man erkennt nur ein massives Fahrzeug im Limousinenform mit schweren Rädern, das wahrscheinlich auf einem Testgelände von GM letzte Testrunden dreht. Laut Secret Service ist der aktuelle Wagen das "sicherste Auto der Welt". Der Nachfolger dürfte aber noch eine Schippe drauflegen.

Technische Daten des "Beast" sind Staatsgeheimnis

Video: "White House Down"

Das Making of "the Beast"

Von außen ist das "Beast" ein Auto, tatsächlich aber ein Panzer auf Lkw-Rädern: Das war schon beim bisherigen Biest so. Es begleitete den bisherigen US-Präsidenten Barack Obama seit 2009. Von außen erinnert es an einen Cadillac CTS der 2013 ausgelaufenen Generation. Technische Details zum Auto gab es schon zum alten Modell so gut wie keine. Spekuliert wird über den nächsten Präsidentenwagen, dass der gepanzerte Body von einem Pick-up- oder SUV-Rahmen getragen wird. Steckt unter dem Panzerkleid ein Chevrolet Suburban? Wird das "Beast" mit Benzin oder Diesel angetrieben? Staatsgeheimnis! Die Spekulationen um den Motor reichen vom riesigen V8-Benziner bis zum 6,6-Liter-Duramax-Diesel. Gerüchten zufolge erreicht der Cadillac wegen seiner fünf bis acht Tonnen Gewicht maximal 97 km/h und verbraucht 27 Liter auf 100 Kilometer. Eine Lachgas-Einspritzung soll ihm aber kurzzeitig zu 1000 PS verhelfen.

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Einzigartige Sicherheitsvorkehrungen der Staatskarosse

Der Innenraum im State Car muss wohl künstlich beleuchtet werden, weil durch die Panzerscheiben nicht genug Sonnenlicht eindringt.  

Die neue amerikanische Staatskarosse ist fast sieben Meter lang, das Dach wurde für einen bequemen Einstieg beinahe auf Stehhöhe angehoben. Die Sicherheitsvorkehrungen an Bord des State Car suchen weltweit ihresgleichen: Der Tank ist gepanzert, die Fenster bestehen aus kugelsicherem Glas. Granatwerfer, Tränengaskanonen, Nachtsichtgeräte, Satellitentelefon und ein verschlüsselter Internetzugang sind an Bord – und es soll sogar Blutkonserven mit der Blutgruppe des Präsidenten geben. Einzelheiten halten die Behörden aus Sicherheitsgründen geheim, die Kosten sollen sich pro Limousine aber auf mehr als eine Million Dollar (ca. 920.000 Euro) belaufen.

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Tragische Berühmtheit von Kennedys Lincoln

Das berühmteste Presidential State Car neben "The Beast" dürfte der Lincoln X-100 sein, in dem 1963 auf John F. Kennedy geschossen wurde.

Präsident Taft (Amtszeit 1909 bis 1913) war der erste US-Staatschef, der mit einem Auto chauffiert wurde. Aber es dauerte bis zum Angriff Japans auf Pearl Harbor 1941, dass die US-Regierung auch im Inland eine Bedrohung für Leib und Leben des Präsidenten ausmachte und den Lincoln von Franklin Delano Roosevelt nachträglich panzern ließ. Der offene Lincoln X-100 von John F. Kennedy erlangte 1963 traurige Berühmtheit, als die Welt live am Fernseher verfolgen konnte, wie auf den Präsidenten in seinem Wagen geschossen wurde. Gerald Ford hatte in den 70ern in einem seiner Autos einen Zusammenstoß mit Schülern in einem Gebrauchtwagen, und Ronald Reagan wäre ohne sein State Car beinahe gewaltvoll aus dem Leben geschieden. Obamas Cadillac wurde dann wie zuvor ein Cadillac Fleetwood an der Seite von Clint Eastwood zum Leinwandstar: Er schaffte es in Roland Emmerichs "White House Down" auf die Kinoleinwand.
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Hier die ersten Bilder von Trumps "Beast" und eine Ahnengalerie der US-Staatskarossen.

"The Beast": US-Präsidentenlimo und ihre Ahnen

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