Tuning auf dem Genfer Salon 2012

— 12.03.2012

Veredelte PS-Raketen

Brabus, Mansory, Ruf & Co – auch 2012 präsentieren sich die Edeltuner von ihrer besten Seite. Fette Motoren, dicke Rohre und Preise jenseits von Gut und Böse: die Tuning-Highlights in Genf.



Wer 2012 auf dem Autosalon Genf auf er Suche nach Tuning-Leckerbissen ist, kommt am Bottroper Mercedes-Spezi Brabus nicht vorbei. Die Edeltuning-Schmiede zeigt unter anderem eine weitere Ausbaustufe des Bullit auf C-Klasse-Basis. Das mattschwarz lackierte Biest ist mit 800 PS und Tempo 370 stärker und schneller als die meisten der in Genf gezeigten gezeigten Supersportwagen. Mit 450.000 Euro ist der Bullit aber leider auch einer der teuersten Messe-Autos.

Übersicht: Alle neuen Autos auf dem Genfer Salon 2012

Fire! Porsche-Spezialist Gemballa hübscht den McLaren MP4-12C auf.

Stark, schnell und teuer ist auch der funkelnagelneue McLaren MP4-12C von Hamann Motorsport. Der Tuner jubelt dem schon in Serie 200.000 Euro teuren MP4 Technik aus der Formel 1 unter. Leichtbau, Licht und Schatten und ein geplantes Leistungsupgrade für den 3,8-Liter-V8 sind nicht unter 300.000 Euro zu haben. Mit einer eigenen McLaren MP4-12C-Interpretation blasen die Feinmechaniker von Mansory ins gleiche Horn. Nur, dass die fürs Prestige so wichtigen Kenndaten hier schon feststehen: 670 PS und 353 km/h Spitze. Der Preis: mindestens 450.000 Euro. TechArt und Gemballa sind ausgewiesene Porsche-Spezialisten und schlagen in bester Boxer-Manier linke Haken in der Zündfolge des gewöhnlich eingesetzten Sechszylinders. Frisiert wird das komplette Portfolio von Cayman bis Panamera. Unter 500 PS liefert keiner der beiden Tuner ab. Und: Nach 2009 dürfen Gemballa-Kenner zum zweiten Mal aufhorchen: Damals wurde zum ersten Mal in der Firmengeschichte ein Ferrari (MIG U1) aufgemotzt. Der Anlass heute? Der Porsche-Spezi frisiert jetzt auch McLaren. Mit Bodykit, Schmiedefelgen und allem Pipapo.

Film ab: Alle Videos zum Genfer Autosalon 2012

Sportwagenhersteller Ruf macht Sachen, da kräuseln sich beim Porsche-Enthusiasten die Nackenhaare. PS-Junkies schnalzen beim RGT 8 jedoch andächtig mit der Zunge: Statt eines Sechszylinder-Boxermotors schaukelt hier ein 4,5 Liter großer V8 bei 8500 Touren 550 PS auf die Hinterräder: Das ist der schiere Wahnsinn! Welche Tuner und deren Autos sich sonst noch Genf tummeln, lesen Sie in der Bildergalerie oben.
Andreas Rogotzki

Fazit

Mansory, Gemballa, Hamann und FAB Design wollten auf dem Genfer Salon 2012 der Konkurrenz eine lange Nase zeigen: Ätsch, kümmert ihr euch doch um den Aventador, wir machen den neuen McLaren. Doch der Aha-Effekt ist verpufft, denn alle zeigen ihre MP4-12C-Interpretation. Den großen Coup konnte deshalb ein alter Bekannter einfahren: Bodo Buschmann. Der Brabus-Chef zeigt ein 800 PS starkes C-Klasse Coupé.



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