Tuning: Giacuzzo Juke/Wetterauer Countryman
Asphalt-Cowboys

Sie sind SUVs, doch ihr Spezialgebiet ist der Asphalt. Tiefergelegt und mit starken Motoren wedeln Giacuzzo Juke und Wetterauer Countryman um die Ecken. Die auffällige Optik gibt es obendrauf.
- Andreas Of
Diese SUV sind klein, stark und schnell. Auffällig foliert und sportlich aufgemacht, verschiebt sich der Charakter von Juke und Countryman klar in Richtung Street-Racer. Für unbefestigte Wege sind Juke und Countryman in diesem Trimm nicht mehr geeignet, die Straße ist ihr Revier. Um 30 bzw. 35 Millimeter tiefergelegt, aus Agilitätsgründen ihrer großzügigen Bodenfreiheit beraubt, stehen die beiden Klein-SUV auf breiten Rädern – zu empfindlich für Forstwege und Schlammpfade. Der Juke käme mit seinem Frontantrieb im Gelände ohnehin nicht weit, schon auf der Straße hat er manchmal Schwierigkeiten, seine 228 PS rauchfrei von der Kette zu lassen. Allein für die Fahrdynamik nutzt der Countryman seinen schnell regelnden Allradantrieb. Ansatzlos und fast neutral zieht er aus Kurven heraus.
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Video: Wetterauer Mini
Kennzeichentrick
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Auch der Juke hält mit seiner Kraft nicht hinter dem Berg. Giacuzzo montiert eine Vierrohr-Anlage, die für Optik und Akustik nicht folgenlos bleibt.
Bild: Ronald Sassen
Fazit
Sein bereits von Haus aus schärferes Handling kommt dem Mini Countryman in diesem Vergleich natürlich zupass. Dass sich der Giacuzzo Juke dennoch in Schlagdistanz hält, verdient Respekt, gerade angesichts des attraktiven Preises für das Gesamtpaket. Der Wetterauer Mini ist gut, doch man muss ihn sich leisten wollen.
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