Tuning-Sünden, Teil 2
— 20.10.2010
Ganz schön panne!
Wir lieben Autos. Egal ob 100.000 Euro teuer oder mit Mühe und Not zum Laufen gebracht – die hier gezeigten Tuning-Pannen muss man nur zu nehmen wissen. Tuning-Sünden von echt schräg bis kurz vor dem Abheben!
In regelmäßigen Abständen teilen Leser ihre besonderen Netzfunde mit uns. Zum Beispiel einen alten, zum Monstertruck aufgerüstet
Fiat 126, oder den großen Bruder 127 im DUB-Style mit großen 20-Zoll-Rädern. Sieht kurios aus, darf aber nicht unbedingt belächelt werden. Nicht selten steht eine gehörige Portion Know-how hinter solchen Tuning-Projekten. Durchaus angebracht ist Lächeln freilich bei mutigen Pappkarton- oder Holz-Bespoilerungen aus Osteuropa. Oft gefährliche Unterfangen, denn welcher Autofahrer möchte schon die Holztheke einer vorausfahrenden Tuning-Panne abfangen? In Japan ist der so genannte Bōsōzoku-Style ein echter Trend. Hierzulande fällt der kunterbunte Spoiler-Aufmarsch leider gnadenlos durch den Geschmacks-TÜV.
Ob der Fiat 126 mit Super-Size-Bereifung je aus eigener Kraft gerollt ist? Wir wissen es nicht.
Deutsche Autofahrer mögen es nämlich sportlich und unauffällig dezent. Selbst einheimische Vollblut-Tuner rutschen mit ihren liebevoll aufgebrezelten Boliden regelmaßig in der Gunst ihrer Mitbürger ab. Woran das liegt? Der Autor mag sich da kein Urteil erlauben. Grundsätzlich ist er nämlich voll mit dem Heiligs-Bleche-Virus infiziert und findet im Prinzip alles auf vier Rädern geil. Hauptsache, es lässt sich ohne Muskelkraft bewegen. Egal, ob
Mazda RX-8 mit zarten 30-Zöllern, ein
Opel Calibra im Spoiler-Rohbau, oder der aufgemotzte Mercedes-SLR von Tuner Asma. Letzterer zeigt, dass ein von der Norm abweichender Geschmack nicht unbedingt billig bedeutet. Denn der "Perfectus"-Benz kostet mindestens eine Million Euro!
Kommentare zum Artikel (31)
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Der Toyota Van ist total Panne sieht aus wie komisch gestallteter USB Stick
bild 7 ist definitiv photoshop
Da fehlen viele VW Sünden !!
Dass der "Rattenlook aus Deutschland" kommt (Bild 3), ist Unsinn.
Die Bezeichnung "Ratte" geht auf die US-amerikanischen Rat Rods zurück, also Hot Rods, die äußerlich mit matter Lackierung bzw. Grundierung gestaltet waren oder deutliche Patina nebst sichtbarem Rost zeigten. Dieser Stil wurde erst in jüngster Zeit in Europa adaptiert und auch auf neuere Autos übertragen.
Nur weil in Deutschland ein paar mattgraue 2er Golfs mit rostiger Haube und aufgeklebten eisernen Kreuzen herumfahren, ist das lange noch kein deutsches Phänomen.
an Wiegepaul 2:
was bist du denn für ein Schwachmat !!??
PS. die Überschrift meint wohl deine Art dieses Forum zu missbaruchen!