Typklassen 2006

Mercedes-Benz SLK 200 K Mercedes-Benz SLK 200 K

Typklassen 2006

— 09.09.2005

Die Gewinner, die Verlierer

Ist Ihr Modell oft in Unfälle verwickelt? Dann geht es Ihnen ans Portemonnaie. Trost: Bei rund zwei Drittel aller Modelle bleibt der Preis stabil.

Die neuen Versicherungs-Typklassen sind da – und diesmal sind ausgerechnet einige Bestseller von Hochstufungen betroffen. Halter von Mazda3 1.6, Opel Astra 1.6 und VW Golf1.6 etwa werden ab dem neuen Beitragsjahr mehr für Haftpflicht plus Vollkasko zahlen müssen. Auf der Gewinnerseite dagegen stehen die Fahrer von Mercedes SLK 200 K, Mini Cooper S oder Renault Scénic 1.9 dCi.

Grund für die Be- oder Entlastungen ist das deutsche Typklassensystem, das alle Fahrer eines bestimmten Modells (von insgesamt 13.000) zu einer Zahlgemeinschaft zusammenschweißt. Bauten sie im neuen Statistikjahr mehr Unfälle als im alten, geht es mit der Klasse rauf – die Beiträge steigen. Fuhren sie sicherer, sinkt die Klasse, sorgt für Entlastung im Portemonnaie. Sind keine deutlichen Unterschiede erkennbar, behält das Modell seine Klassen (je eine in Haftpflicht, Vollkasko und Teilkasko). Die gute Nachricht: Rund zwei Drittel aller Modelle bleiben im neuen Jahr stabil.

Gibt es Gegenmaßnahmen zu Hochstufungen? Direkt leider keine, denn alle Versicherer halten sich an das System. Doch wer dieses Jahr weiter schadenfrei über die Runden kommt, erfährt sich eine bessere Schadenfreiheitsklasse. Und an die kann – je nach Staffel – ein geringerer Beitragssatz gebunden sein. Das könnte eine Hochstufung (teilweise) ausgleichen. Neugierig auf den Vergleich der alten und neuen Klassen Ihres Modells? Alle Infos dazu gibt es unter www.typklassen.de im Internet.

Autor: Roland Bunke

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