Umfrage: Die Monats-Meinung

Die Monats-Meinung

Umfrage: Die Monats-Meinung

— 10.04.2002

Sorgen statt Vertrauen

Technisches Aufrüsten ja, aber gleich so viel? Drei von vier Fahrern trauen der Elektronik nicht so recht über den Weg.

ABS, ESP, ADC, VSC, CBC... Elektronische Helfer gehören heute zum Auto wie Benzin oder Diesel. Die Industrie reagiert damit in erster Linie auf die Nachfrage der Kunden, sagt sie. Doch die scheinen auf das Technik-Wettrüsten keinen gesteigerten Wert zu legen: Fast jeder zweite Autofahrer meint, moderne Fahrzeuge hätten zu viel Elektronik an Bord. Das ergab die aktuelle Monatsumfrage von autobild.de. 548 der 1054 Befragten (52 Prozent) beantworten die Frage "Haben moderne Fahrzeuge zu viel Elektronik an Bord?" zwar mit Nein. Drei von vier (74 Prozent) sagen aber: "Die viele Elektronik macht die Autos anfälliger."

Für überflüssig halten die meisten (445 von 868 Befragten) OBD – die so genannte "Onboard-Diagnose", die während der Fahrt die Abgase auf ihren Schadstoffgehalt überprüft. Immerhin 38 Prozent halten Distronic für verzichtbar (Abstandsradar; bremst den Wagen automatisch ab, wenn er einem Hindernis – z. B. einem vorausfahrenden Auto – zu nahe kommt). Elf Prozent können mit ASR (Antriebsschlupfregelung) nichts anfangen bzw. darauf verzichten. Zu Recht? Elektronikausfälle sind laut ADAC inzwischen Pannenursache Nummer eins.

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