Umfrage Freisprecheinrichtungen

Umfrage Freisprecheinrichtungen

— 23.11.2009

Besser frei sprechen

Freisprecheinrichtungen sind eine praktische Sache. Doch was ist besser, ein fest installiertes oder ein mobiles Gerät? Eine Frage von Geschlecht und Alter, ergab jetzt eine Umfrage des Instituts TEMA-Q.

Telefonieren mit dem Handy am Ohr gilt bei vielen als Kavaliers-Delikt. Aber: 40 Euro und ein Punkt in Flensburg sind die Konsequenz, wenn ein Sünder ertappt wird. Trotzdem ist die Verbreitung von Freisprechanlagen noch übersichtlich: Etwa jeder fünfte Autofahrer gibt an, im Fahrzeug eine Freisprecheinrichtung zu nutzen (19 Prozent). Und nur etwa zehn Prozent der Befragten wollen demnächst eine Freisprecheinrichtung kaufen, die meisten vermutlich aus Kostengründen eine mobile Lösung (56 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TEMA-Q unter 1330 Autofahrern.

Viele nutzen ihre Freisprecheinrichtung kaum

Frauen kaufen lieber mobile Geräte als Männer.

Generell werden festeingebaute gegenüber mobilen Geräten bevorzugt. Dabei fällt auf, dass vor allem ältere Autofahrer und Fahrer der Mittel- und Oberklasse einen Festeinbau bevorzugen, während jüngere Fahrer, Frauen sowie Fahrer der Kleinwagen- und Kompaktklasse häufiger eine mobile Variante nutzen. Zudem wird von der Mehrheit der Autofahrer eine kabellose Bluetooth-Verbindung (65 Prozent) einer Verbindung über ein Kabel (35 Prozent) bevorzugt. Bei festeingebauten Geräten erklären 40 Prozent der Autofahrer, dass sie ihr Gerät häufig nutzen, bei mobilen Freisprecheinrichtungen sind es mit 32 Prozent weniger. Bei festeingebauten als auch bei mobilen Varianten gilt: Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt die Freisprecheinrichtung nur selten oder nie.

16 Prozent telefonieren am Steuer

Mehr als drei Viertel aller Freisprechanlagen sind fest installiert.

Besonders zufrieden sind Kunden mit beiden Gerätetypen nicht. Allerdings wird deutlich, dass die mobilen Geräte in den Punkten Bedienung, erstmalige Einrichtung der Verbindung mit dem Handy sowie Sprachqualität schlechter abschneiden als die festeingebauten Freisprecheinrichtungen. Besonders bei der Sprachqualität wird die mobile Lösung schlechter beurteilt. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis können die mobilen Freisprecheinrichtungen (79 Prozent) gegenüber dem Festeinbau (49 Prozent) allerdings kräftig punkten. Immerhin 16 Prozent der Autofahrer, die keine Freisprecheinrichtung besitzen, geben an, dennoch im Auto zu telefonieren. Bei den unter 40-Jährigen sind es sogar 27 Prozent.

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