Umfrage Pannenservice — 10.10.2008

Hersteller-Hilfe ist gefragt

Was tun, wenn das Auto streikt? TEMA-Q hat 650 Pkw-Fahrer befragt, an wen sie sich im Notfall wenden, was sie vom Pannenservice erwarten und wie zufrieden sie mit den Leistungen sind.

Eine Autopanne zehrt an den Nerven – und sie kommt stets zum falschen Zeitpunkt. Was aber tun, wenn's passiert? Das Marktforschungsinstitut TEMA-Q hat dazu 650 Autofahrer von Premiummarken befragt, an wen sie sich im Pannenfall wenden und was sie von einem Notdienst erwarten. Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Befragten sucht im Notfall Hilfe beim Pannenservice ihres Herstellers, gut ein Drittel (38 Prozent) bei einem Automobilclub. 30 Prozent gaben an, innerhalb der letzten fünf Jahre einen Notdienst in Anspruch genommen zu haben – wobei die Hersteller-Helfer bei der Frage nach der Zufriedenheit mit den Leistungen hinter Automobilclubs zurückbleiben.

Warten auf den Pannenhelfer: Bis zu eine Stunde ist okay

Fehlersuche am Pannenort oder Abschleppen und Ersatzwagen bekommen? Die große Mehrheit der Pkw-Fahrer will gleich weiterfahren und ist bereit, die Reparatur vor Ort abzuwarten. Auf die Frage, wie lange es dauern darf, bis der Helfer eintrifft, antwortete die Hälfte der Befragten, eine Wartezeit von bis zu einer Stunde sei für sie akzeptabel. 38 Prozent erweisen sich als sehr geduldig und räumen dem Pannenservice auch eine längere Zeitspanne ein. Noch toleranter zeigen sich die Autofahrer beim Pannenfall im Ausland: Hier wünschen sich nur 39 Prozent die gleiche Reaktionszeit wie in Deutschland, fast die Hälfte nimmt eine geringfügig längere Wartezeit in Kauf.

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