Umsatzplus in Stuttgart

Umsatzplus bei DaimlerChrysler

Umsatzplus in Stuttgart

— 26.10.2005

DaimlerChrysler legt deutlich zu

Es geht voran beim Daimler: Von Juli bis September konnte der Konzern seinen Umsatz um neun Prozent auf 38,2 Milliarden Euro erhöhen.

Mercedes Car Group mit sechs Prozent plus

Stuttgart Der deutsch-amerikanische Autobauer DaimlerChrysler hat im dritten Quartal seinen Gewinn deutlich gesteigert. Der Betriebsgewinn legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 38 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen in Stuttgart berichtete. Der Konzernumsatz legte um 9,0 Prozent auf 38,2 Milliarden Euro zu.

DaimlerChrysler bekräftigte seine Prognose für das laufende Jahr. Ohne die Kosten für die Sanierung der Kleinwagenmarke Smart sei ein leichter Anstieg des operativen Gewinns zu erwarten. Das Konzernergebnis sank auf 755 Millionen Euro (Vorjahr: 951 Millionen Euro), da mehr Steuern bezahlt werden mußten und im Vorjahr noch ein Sondergewinn verbucht worden war. Der Autobauer hatte sein Quartalsergebnis überraschenderweise früher veröffentlicht. Hintergrund war unter anderem auch, daß die Zahlen deutlich besser waren als sie der Markt erwartet hatte.

Von Juli bis September konnte DaimlerChrysler den Umsatz um 9 Prozent auf 38,2 Milliarden Euro erhöhen. Der konzernweite Absatz stieg demnach gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres weltweit um neun Prozent auf 1,2 Millionen Fahrzeuge. Zu den guten Quartalszahlen trugen sowohl Mercedes als auch die US-Sparte Chrysler und das Nutzfahrzeuggeschäft bei. Die Marke mit dem Stern konnte vor allem wegen neuer Modelle und der "eingeleiteten Effizienssteigerungsmaßnahmen" den operativen Gewinn um 43 Prozent auf 436 Millionen Euro steigern. Die Mercedes Car Group verkaufte mit 310.900 Fahrzeugen sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Auch Chrysler steigert Absatz und Gewinn

Bei der Marke mit dem Stern sollen in den deutschen Werken insgesamt 8500 Stellen wegfallen. Der Personalabbau soll sozialverträglich erfolgen. Die damit verbundenen Kosten in Höhe von rund 950 Millionen Euro werden zum größten Teil im vierten Quartal verbucht, teilte der Autobauer mit.

Die US-Sparte Chrysler steigerte den Angaben zufolge den operativen Gewinn im dritten Quartal auf 310 Millionen Euro. Es wurden weltweit 13 Prozent mehr Autos verkauft. Dies war bereits die neunte Steigerung beim Quartalsergebnis in Folge. Chrysler-Chef Tom LaSorda zeigte sich hochzufrieden mit den Ergebnissen: Trotz steigender Benzinpreise, verheerender Naturkatastrophen und einem schwierigen Marktumfeld gebe es weiter einen Zuwachs bei Marktanteilen und ausgelieferten Fahrzeugen.

Das Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge verdient weiterhin gut. Im dritten Quartal konnte der Absatz um neun Prozent auf 210.400 Fahrzeuge gesteigert werden. Der operative Gewinn legte von 159 Millionen auf 498 Millionen Euro zu. Das Vorjahresergebnis war durch Aufwendungen belastet, die im Zusammenhang mit Qualitätsmaßnahmen um vertuschte Mängel bei der japanischen Nutzfahrzeugtochter Fuso standen.

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