Umweltschutz

Umweltschutz

— 03.01.2006

Stuttgart verbannt Lkw

Ab Januar 2006 gilt in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg ein Durchfahrverbot für schwere Lkw, um Feinstaub zu reduzieren.

Als erste deutsche Großstadt hat Stuttgart zum Jahresbeginn 2006 ein großflächiges Durchfahrtsverbot für Lkw ab 3,5 Tonnen zur Verringerung von Feinstaubbelastung eingeführt. Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet.

Die Feinstaubbelastung in deutschen Städten und Ballungsräumen hat zum Ende des Jahres 2005 weiter zugenommen. Laut Umweltbundesamt haben 30 Städte das EU-weit gültige Feinstaublimit überschritten. An der Spitze liegt Stuttgart mit Überschreitungen von 173 Tagen, gefolgt von Leipzig und München mit jeweils 107 Überschreitungen, Düsseldorf (87), Bremen (82) und Dresden (78).

Laut EU-Richtlinie darf der Feinstaubgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft nur an maximal 35 Tagen im Jahr überschritten werden. Bei Verstößen müssen Städte und Kommunen Luftreinhaltepläne entwickeln und umsetzen.

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