Umweltzonen

Umweltzonen

— 13.07.2007

Oldtimer dürfen in die Hauptstadt

Freie Fahrt für Feingeister: Berlin regelt die Ausnahmen vom City-Fahrverbot mit einem Leitfaden, der Schule machen könnte.

In Berlin dürfen Oldtimer auch künftig in die Innenstadt fahren. Das geht aus einem Leitfaden der Umweltverwaltung hervor, der die Ausnahmen von den City-Fahrverboten regeln soll. Demnach dürfen Autos mit H-Kennzeichen oder roter 07er-Nummer pro Jahr 700 Kilometer in der Umweltzone zurücklegen, die am 1. Januar eingerichtet wird. Die Besitzer müssen einen Antrag stellen (kostet einmalig 100 Euro) und ein von der Behörde erstelltes Fahrtenbuch führen. Andere Städte wollen sich anschließen: "Wir finden die Berliner Regelung sehr gut", sagt etwa Dr. Ludwig Arentz, Koordinator für den Luftreinhalteplan in Köln. Auch dort wird zum 1. Januar eine Umweltzone eingerichtet, in die nur Autos mit einer speziellen Schadstoffplakette einfahren dürfen. Diese richtet sich nach der Abgasnorm.

Ärger gibt es derweil über die Gebühren für weitere Ausnahmeregelungen: Wer einen "besonderen Härtefall" geltend machen will, muss in Berlin bis zu 1000 Euro zahlen. Allerdings kommen solche hohen Summen nur für mehrjährige Ausnahmen und bei einem größeren Fuhrpark zusammen. Die Gebühren für normale Autofahrer werden voraussichtlich im zweistelligen Bereich bleiben.

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