Umweltzonen

Umweltzonen

— 29.02.2008

Camper streben Prozess an

Sie sind stolzer Besitzer eines Caravans und haben Lust auf gerichtliche Auseinandersetzungen? Dann sollten Sie sich beim Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD) melden.

Der Caravaning Industrie Verband Deutschland (CIVD) sucht zwei Wohnmobilbesitzer für Musterprozesse. Diese sollen eine Ausnahmegenehmigung für die Fahrt in Umweltzonen beantragen und gegen die Ablehnung juristisch vorgehen. Die Reisemobilszene fühlt sich von der Plakettenverordnung ungerecht behandelt. Wohnmobile würden nach Angaben des CIVD selten, aber über viele Jahre genutzt. Knapp die Hälfte der 445.000 deutschen rollenden Heime bekommt wegen alter Motoren keine der in Umweltzonen vorgeschriebenen Plaketten. "Für bis zu 200.000 Reisemobilbesitzer kommt das einer Enteignung gleich", so CIVD-Geschäftsführer Hans-Karl Sternberg, "in ganz Europa gibt es keine vergleichbare Regelung." Der Kölner Rechtsanwalt Hans Hehemann hat schon Klage eingereicht.

Im Überblick: Alles zum Thema Wohnmobile

Sie richtet sich gegen das von den Umweltzonen-Schildern ausgehende Einfahrverbot: "Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb alle Autofahrer wegen ein paar Stinkern diesen bürokratischen Irrsinn mitmachen müssen", so der Jurist. Seiner Ansicht nach hätten nur die umweltschädlichen Autos spezielle Auflagen bekommen dürfen. Es sei daher fraglich, ob die Plakettenverordnung verhältnismäßig sei.

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