Verkehrsschilder Umweltzone

Umweltzonen in Baden-Württemberg

— 26.06.2008

Ineffektiv und teuer

Viel Bürokratie, wenig Nutzen: Die Umweltzonen zur Verringerung der Feinstaubbelastung in Baden-Württemberg zeigen bislang kaum Wirkung. Dafür sank mancherorts der Umsatz von Kaufleuten.

Die baden-württembergischen Umweltzonen haben die Luftqualität bislang kaum verbessert. Das ergab eine Umfrage der dpa. So lag die Feinstaubbelastung am Neckartor in Stuttgart seit Jahresbeginn schon 41-mal über dem zulässigen Grenzwert, in Reutlingen 30-mal. Zulässig sind maximal 35 Überschreitungen im Jahr. Ludwigsburgs Erster Bürgermeister Konrad Seigfried (SPD) kritsierte den hohen bürokratischen Aufwand bei minimalem Effekt. Zudem sank in Leonberg laut einer Sprecherin seit Einführung der Schutzzone der Umsatz im Einzelhandel spürbar. Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) wies die Kritik zurück: "Wir haben immer gesagt, wir können nicht kurzfristig mit großen Erfolgen rechnen."

Die Fahrverbote gelten seit dem 1. März 2008 in den Städten Stuttgart, Mannheim, Reutlingen, Ludwigsburg, Tübingen, Schwäbisch Gmünd, Leonberg und Ilsfeld. Zum 1. Juli 2008 tritt die Umweltzone in Pleidelsheim in Kraft. Weitere Umweltzonen sind geplant.

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