Umweltzonen in Innenstädten
— 02.01.2008Erste Stichproben
Die Deutsche Umwelthilfe hat 2000 Autos kontrolliert, die in den Umweltzonen von Berlin, Köln und Hannover unterwegs waren. Ergebnis: Drei Viertel trugen eine Plakette.
Mit den Beschränkungen soll die vom Autoverkehr verursachte Feinstaub-Belastung verringert werden. Dem Beispiel wollen Städte wie München oder Stuttgart folgen. Nach Angaben des Umweltbundesamtes haben bislang 17 weitere Kommunen Umweltzonen angekündigt. Da es sich hier um eine bundesweite Verordnung handelt, gelten die Plaketten in allen Kommunen, die solche Zonen einrichten. Die Plakette kostet zwischen fünf und zehn Euro. Wer keine Erlaubnis hat, muss später einmal mit Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Bislang gilt allerdings noch eine Schonfrist.
Bei ihrer "Feinstaubkontrolle" sprechen die selbst ernannten "Kontrollteams" der Deutschen Umwelthilfe Fahrer von Fahrzeugen ohne rote, gelbe oder grüne Plakette an. Plakettensündern überreichen sie Formulare, die auf den ersten Blick wie offizielle Strafzettel wirken. Wer alle Auflagen erfüllt, erhält einen "Dankezettel".

































