Umweltzonen-Streit in Halle — 15.04.2010
Halle wehrt sich gegen die EU
Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (SPD) will die Einführung der Umweltzone um jeden Preis verhindern. Gemeinsam mit weiteren Städten will sie gegen das EU-Diktat vorgehen.
Hier geht es zur Übersicht über alle Umweltzonen
Jetzt will sie weitere Städte davon überzeugen, gegen das EU-Diktat vorzugehen. Sollte Szabados letztlich dennoch gezwungen sein, Fahrverbote auszusprechen, sollen sie für alle gelten: Dann will sie die Innenstadt für sämtlichen Durchgangsverkehr sperren lassen – und nur noch Anwohner und Besucher hineinlassen.Kommentar verfassen


































Kommentare zum Artikel (8)
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Erstklassiger Beitrag: johannes, 15.04.2010 10:59Uhr
Ich stimme Dir voll und ganz zu!!!
Umweltzonen sind sinnvoll und wirksam. In Berlin wurde im ersten Jahr der Umweltzone Dieselruß aus dem Verkehrsbereich um 18-22 Prozent und Stickoxide um 14 Prozent gemindert.
Die EU hat allen Kommunen in Europa die Aufgabe gestellt, wirkungsvolle Maßnahmen zur Luftreinhaltung und damit zum Gesundheitsschutz zu treffen, auch der Hallenser Bürgermeisterin Szabados. Wenn sie keine Umweltzone will, müsste sie aufzeigen, mit welchen Maßnahmen die Grenzwerte in Zukunft eingehalten werden. Kann sie das nicht, muss sie mit Strafzahlungen an die EU rechnen.
seit langem das erste anzeichen von neuraler aktivität bei einem politiker, gratulation!
dass die unsinnzonen keinen sinn ergeben hat jeder denkende mensch schon bei der ersten planung relativ leicht erkennen können...die volksverkäufer sind nichtmal nach praxisstudien die die nciht-wirksamkeit belegen in der lage das zu begreifen...
Endlich mal eine Bürgermeisterin, die den in Brüssel verzapften Schwachsinn nicht 1 zu 1 umsetzt und damit Ihre Bürger schickaniert. Man kann Halle zu dieser Bürgermeisterin nur gratulieren und hoffen das sie nicht doch noch einknickt
die umweltzonen sind nichts weiter als eine zusätzliche einnahmequelle.
in augsburg sind es bis jetzt durchschnittlich 2000 strafzettel im monat wegen fehlender umweltplakette. 2000x30 euro sind 60.000 euro zusätzlich.
ich hab noch keine staubwolke gesehen, die vor den schildern stehen bleibt.
wenn sie unbedingt die autos aus den städten haben wollen, dann muss es größere Park and ride plätze geben und die straßenbahnen dürfen nicht jedes jahr teurer werden