Unfälle mit Reisebussen

Unfälle mit Reisebussen

— 16.05.2003

Stolpes Sorge um Busse

Bundesverkehrsminister Stolpe lässt Sicherheitsvorschriften für Busse überprüfen.

Nach der Buskatastrophe vom Plattensee hat Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) eine Überprüfung der Sicherheitsvorschriften im Reisebusverkehr angeordnet.

Alarmiert haben Stolpe die jüngsten (noch unveröffentlichten) Unfallzahlen des Statistischen Bundesamts. Danach waren auch 2002 die Unfälle mit Reisebussen gegenüber den Vorjahren unverändert hoch: 13 Tote (2001: elf), 387 Schwerverletzte (382), 4455 Leichtverletzte (4637). Die rund 19.000 in Deutschland zugelassenen Reisebusse bringen es im Schnitt auf eine jährliche Fahrleistung von 55.000 Kilometern.

Wie bei der Katastrophe in Ungarn ist laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in 60 Prozent aller Busunfälle ein Fahrerversagen die Ursache. Doch statistisch gesehen ist der Bus noch immer am sichersten. Das Risiko, bei gleicher Transportleistung tödlich zu verunglücken, ist laut BASt bei der Bahn 3,6-mal, im Flieger 17- mal, im Pkw 32-mal so groß.

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