Unfälle mit Traktoren und Landmaschinen — 07.10.2011
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Landwirtschaftliche Fahrzeuge im XXL-Format verursachen in der Erntezeit stets schwere Unfälle. Und die Agrarmonster werden immer schneller, schwerer und breiter.
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Sogenannte Schwerlasttrupps der Polizei versuchen zu retten, was zu retten ist. Obwohl Kontrollen verschärft und Bußgelder seit 2009 fast verdoppelt wurden, fordert Kristian Käding vom Schwerlasttrupp der Polizei Ratzeburg (S-H) eine noch schärfere Gangart, um die Probleme der industrialisierten Landwirtschaft endlich von der Straße zu verbannen. Doch die Agrarlobby ist mächtig. Wie Pirko Renftel vom Bundesverband der Lohnunternehmer etwa. "Natürlich wissen wir, dass die Bevölkerung vor diesen gewaltigen Maschinen Angst hat", sagt Renftel, bittet aber um Nachsicht, dass die millionenschweren Maschinen effizient eingesetzt werden müssten. Was er nicht sagt: Es geht hier nicht um notleidende Landwirte, sondern um Unternehmer, die satte Gewinne einfahren. Doch auch Renftel räumt ein, dass in puncto Abmessungen der Maschinen das Ende der Fahnenstange bereits erreicht sei. Für das Gros der Unternehmer stehe die Sicherheit im Verkehr und die Rücksichtnahme gegenüber anderen an erster Stelle. Jetzt gelte es, die schwarzen Schafe zu bremsen.
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Kommentare zum Artikel (5)
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Hallo, Ich fahre selbst mit Mähdrescher, Traktor etc und kann nur sagen dass manche Autofahrer scheinbar nicht verstehen, was eine Rundumleuchte bedeutet.
Es sind also nicht nur die Fahrer der Landwirtschaftlichen Fahrzeuge gefragt, sondern auch die restlichen Verkehrsteilnehmer, die ihren Kopf einschalten müssen.
Gruß
ihr habt alle keine Ahnung !!! wer von euch ist schonmal mit so einem gerät gefahren ? ... und seit wann sind Trecker 3,70m breit ? ... und warum sollte man mit einer Rundumleuchte vor dingen warnen die nicht nötig sind ?
Sehr geehrte Redaktion der AutoBild,
der Kommentar zu Bild 4 disqualifiziert Sie. Bitte beschränken Sie sich auf das Autofahren und verzichten Sie auf ideologisch verblendete Schwachsinnsaussagen. War der Autor vorher beim Neuen Deutschland?
@Haudrauf:
99,9% der an Landmaschinen montierten RKL sind ordnungswidrig, weil nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen. Zwar bietet jeder Treckerhersteller diese für rund 100-200 Euro (Halterung+Verkabelung!) in der Aufpreisliste an, sie werden aber regelmäßig NICHT mit in die Baureihenhomologation einbezogen und sind daher NICHT ZULÄSSIG!
Außerdem ist das "Anwenden" einer gelben RKL in o.g. Fällen gehnemigungspflichtig gem. StVZO,§52,Abs.4,Tiret3. Trotzdem wird munter rumgemacht mit der "Randalelampe", und auch TÜV&Co bemängeln die Faschingsleuchte in aller Regel nicht.
Wissender
Große Fahrzeuge sind nicht das Hauptproblem des landwirtschaftlichen Verkehrs auf der Landstraße. Es sind haufenweise alte Traktoren unterwegs, deren Rückleuchten eine Leuchtkraft von einer Standby-Lampe eines Elektrogeräts besitzen und sonst nicht weiter auf sich aufmerksam machen. Noch etwas schlechte Sicht dazu, dann wird es richtig spannend. Seit Jahren frage ich mich, warum gelbe Rundumleuchten auf landwirtschaftlichen Fahrzeugen nicht zur Pflicht werden? Die kosten nicht viel, können auf fast jedem Fahrzeug montiert werden und sind in jeder Hinsicht ein Sicherheitsgewinn.