Unfallaufnahme

Unfallaufnahme der Polizei

— 22.02.2008

Beweisfotos aus fünf Meter Höhe

Mit modernster Technik wie Teleskop-Kameras oder Theodoliten nimmt die Kölner Polizei derzeit Unfälle auf. Die oft ungenauen Aufnahmen mit gewöhnlichen Messrädchen werden so ersetzt.

Die Verkehrspolizei in Köln testet derzeit neue Geräte zur schnelleren und präziseren Aufnahme von schweren Verkehrsunfällen. Mit Hilfe einer an einem fünf Meter langen Teleskoparm befestigten Digitalkamera können Unfallstellen aus der Vogelperspektive dokumentiert werden. Der Beamte bedient die "Top-View"-Kamera per Kontrollmonitor und Fernauslöser. Außerdem arbeiten die Kölner Polizisten mit einem 16.000 Euro teuren Theodoliten, dem extrem genauen Messinstrument der Landvermesser. Damit können selbst bei 300 Meter langen Unfallorten Details millimetergenau geortet werden. Ein weiteres modernes Hilfsmittel der Kölner ist das Monobild, ein vom Computer aus Einzelfotografien zusammengesetztes Foto, auf dem jeder Splitter und jede abgebrochene Radmutter scharf zu erkennen sind.

Das Ende der Messrädchen

"Die Unfallursachenforschung darf nicht allein den Sachverständigen überlassen werden, das widerspricht unserem gesetzlichen Auftrag zur Straftataufklärung", so Polizeihauptkommissar Achim Schulze-Schwanebrügge, Leiter des elf Mann starken Kölner Spezialteams zur Unfallaufklärung. Mit den neuen Techniken könnten die oft ungenauen Unfallaufnahmen von Beamten mit gewöhnlichen Messrädchen ersetzt werden.

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