Unfallbilanz 2008

Unfallbilanz 2008

— 21.07.2009

Gefährlicher Osten

Insgesamt gab es 2008 in der Bundesrepublik weniger Verkehrstote als 2007. Die Zahl der Schwer- und Leichtverletzten ist ebenfalls zurückgegangen. Nach wie vor ist im Osten die Gefahr größer, bei einem Autounfall zu sterben.

Die Gefahr, bei einem Verkehrsunfall tödlich zu verunglücken, ist in Ostdeutschland nach wie vor wesentlich höher als im Westen. Das geht aus der jüngsten Unfallbilanz des Statistischen Bundesamtes hervor. Absolut gesehen ist die Zahl der Verkehrstoten allerdings so niedrig wie zuletzt im Jahr 1950. So starben im vergangenen Jahr 4477 Menschen im Straßenverkehr, 427 (9,5 Prozent) weniger als 2007. Die Zahl der Schwer- und Leichtverletzten ist ebenfalls rückläufig – um 6,4 beziehungsweise 4,9 Prozent. 2,29 Millionen Unfälle hat die Polizei im Jahr 2008 aufgenommen. Nur bei jedem siebten kamen Menschen zu Schaden.
Land Verkehrstote 2008* Veränderung**
Sachsen-Anhalt 92 -7,6 %
Brandenburg 88 -10,7 %
Thüringen 81 -8,8 %
Mecklenburg-V. 79 -5,6 %
Niedersachsen 75 -2,8 %
Bayern 63 -5,0 %
Sachsen 58 -6,1 %
Rheinland-Pfalz 56 -3,1 %
Schleswig-H. 53 -3,7 %
Hessen 52 -7,6 %
Baden-W. 51 -7,9 %
Saarland 41 -4,5 %
Nordrhein-W. 39 -5,9 %
Hamburg 23 +1,2 %
Bremen 18 +4,0 %
Berlin 16 +2,29 %
Deutschland 54 -5,2 %
* auf 1 Mio Einwohner ** zu 2007

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