Unfallforschung

Gefährliche Motorroller Gefährliche Motorroller

Unfallforschung

— 05.05.2006

Gefährliche Roller

Eine Studie im Saarland hat ergeben, daß Rollerfahrer nach Unfällen häufiger schwere Verletzungen davontragen als Biker.

Rollerfahrer leben gefährlicher als klassische Biker. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Uni Saarland. Demnach verunglücken, bezogen auf den Fahrzeugbestand, im kleinsten Flächenbundesland 34 von 10.000 Rollerfahrern schwer, während es bei Motorrädern 22,5 sind. Gründe: Der Fahrer kann sich leichter am eigenen Fahrzeug verletzen, die aufrechte Sitzposition begünstigt Verletzungen im Knie- und Beckenbereich. Zudem war in 15 Prozent der Fälle illegales Tuning die Crash-Ursache: Bremsen und Federbeine der häufig von Jugendlichen modifizierten Cityflitzer sind bei den höheren Belastungen überfordert und können im Extremfall sogar brechen. Mit entsprechender Schutzkleidung hätten laut Untersuchung 90 Prozent aller Verletzungen vermieden werden können.

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