Unfallrisiko

Unfallrisiko

— 13.08.2002

Mehr Fahrschule für weniger Unfälle

Junge Autofahrer bauen zu viele Unfälle. Deshalb fordert der ADAC eine freiwillige, zweite Stufe der Fahrausbildung.

Fast 42 Prozent aller Autounfälle, die aufgrund überhöhter Geschwindigkeit 2001 verursacht wurden (das waren 68.063), gehen laut ADAC auf das Konto der 18- bis 25-Jährigen. Während die jungen Fahrer 7,8 Prozent der Gesamtbevölkerung (82,2 Millionen) ausmachen, ist ihr Anteil bei den getöteten Autofahrern (1303 von insgesamt 4023) mit 32,4 Prozent erschreckend hoch. Und das, obwohl Führerscheinneulinge unterdurchschnittlich mobil sind. Das heißt: Junge Autofahrer fahren verhältnismäßig wenig Kilometer, verunglücken dabei aber häufig und schwer. Eine deutliche Verbesserung der Unfallbilanz verspricht sich der ADAC durch die Einführung einer freiwilligen, zweiten Stufe der Fahrausbildung. In einem theoretischen Teil und bei fahrpraktischen Übungen sollen die jungen Leute besser auf Gefahrensituationen vorbereitet werden. Die Kursteilnahme sollte nach Ansicht des Clubs zu einer Verkürzung der Führerschein-Probezeit führen.

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