Unfallversicherungen

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— 16.04.2002

ADAC schnürt Unfall-Paket

Auf dem "Weg zum Komplettdienstleister in Sachen Mobilität" bietet der ADAC ab Anfang Mai einen umfassenden Unfallschutz an.

Das sagte ADAC-Präsident Peter Meyer am Dienstag (16.4.) in München. Bis 2006 erwarte er einen Bestand von 450.000 Verträgen, was knapp zwei Prozent Marktanteil entspreche. Viel Geld werde sich mit dem neuen Engagement wohl nicht verdienen lassen. Der Markt für Unfallschutz ist auch nach Einschätzung des ADAC in Deutschland bereits eng besetzt. 48 Prozent der Haushalte und sogar 52 Prozent der ADAC-Haushalte verfügten bereits über eine Unfallversicherung. "Wir werden also, salopp ausgedrückt, ein ziemlich dickes Brett bohren müssen." Der ADAC biete seinen 14,5 Millionen Mitgliedern im neuen Unfall-Paket unter anderem ein Fahrtraining, Soforthilfe nach dem Unfall und die Vermittlung von Pflegepersonal an.

Der ADAC kalkuliert bei seinem neuen Angebot mit einer Schadenquote - das Verhältnis der Schadenzahlungen zu den Prämieneinnahmen - von 75 Prozent. In der Versicherungswirtschaft liege dieser Wert bei 55 Prozent. Die Gewinne würden sich daher in Grenzen halten, sagte Meyer. "Allerdings ist der ADAC in der glücklichen Lage, nicht ständig auf Umsatz und Gewinn starren zu müssen, weil kein Aktionär von uns eine Dividende erwartet."

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