Unimog: Neue Generation (2013)

— 19.04.2013

So kommt der neue Unimog

Seit über 60 Jahren rollt der Unimog durch noch so unwegsames Gelände. Jetzt legt Mercedes die nächste Generation des "motorgetriebenen Universalgeräts" auf.



Es gibt bei Mercedes eine Welt abseits von A- und S-Klasse. Die Stuttgarter bauen Nutzfahrzeuge aller Art – und der ungekrönte König ist der Unimog. Das "motorgetriebene Universalgerät" ist bereits seit 1945 Synonym für die Art von Autos, die nie und nirgends stecken bleiben, solange physikalische Grenzen Berücksichtigung finden. Jetzt kommt die neue Generation, die wieder alles kann, was scheinbar nicht machtbar ist. Das Unimog-Alphabet bleibt kompliziert: In der neu aufgestellten Baureihe der Unimog-Geräteträger ersetzen künftig die Baureihen U 216 und U 218 als kompakte Einstiegsmodelle den bisherigen U 20 und rücken näher an die Reihe der stärker motorisierten Versionen heran, die nun U 318, U 423, U 430, U 527 und U 530 heißen. Dabei gibt die erste Ziffer die Größenordnung an (beispielsweise 4 entsprechend dem früheren Unimog U 400), die folgenden zwei Ziffern stehen für die ersten Stellen der PS-Leistung, also 23 für 230 PS.

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Das Lenkrad rutscht dahin, wo es gerade gebraucht wird.

Alle neuen Unimog treten unter anderem mit einer komplett überarbeiteten Freisichtkabine an. Ein Multifunktionslenkrad, die verstellbare Lenksäule und ein verstärktes Heizungs- und
Kühlsystem sollen den Komfort  für Fahrer und Mitfahrer steigern. Das Kombiinstrument zur Fahrerinformation ist neu und hat ein großes, helles Display. Der Joystick zur Bedienung von Geräten lässt sich aus dem Fahrzeug nehmen. Vorn gibt es eine Kamera für das Andocken der Frontgeräte, optional lässt sich der Luftdruck der Reifen aus der Fahrerkabine regulieren.

Bilder: Mercedes Unimog U84

Die Leistung der Hydraulik wurde gesteigert und soll mehr Feinfühligkeit garantieren. Bei den kurzen Varianten wurde der Radstand nochmal um 20 Zentimeter gekappt, das steigert die Wendigkeit. Die Motorenpalette reicht von 156 bis 299 PS. Für den Einsatz in schwerstem Gelände wurde auch die U-Baureihe aufgefrischt. Wie bisher stehen acht Vorwärts- und sechs Rückwärtsgänge zur Verfügung, optional auch eine Geländegruppe für Offroadeinsätze im Geschwindigkeitsbereich zwischen 2,5-35 km/h. Preise für den wandelbaren Klettermaxe stehen noch nicht fest. Wie auch, es gibt geschätzte 10.000 Varianten.

Stichworte:

Nutzfahrzeuge



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