2500 Euro Abwrackprämie gibt es für den Altwagen – da überlegen sich viele, einen Neuwagen zu kaufen. Aber was kostet das wirklich? Hier die Unterhaltskosten von 100 beliebten Neuwagen.
Von Lars Busemann Die
Abwrackprämie zeigt Wirkung: Bis zu eine Million Kunden können sich vorstellen, die
Abwrackprämie in Anspruch zu nehmen und ihren mindestens neun Jahre alten Gebrauchtwagen
verschrotten zu lassen. Das ergab eine Forsa-Umfrage für den Automobilverband
ZDK. Die Umweltprämie in Höhe von 2500 Euro lohnt sich jedoch nicht immer – oftmals hat der Altwagen einen Wert von mehr als 2500 Euro.
AUTO BILD hat nachgerechnet, in welchen Fällen sich die Abwrackprämie lohnt. Der Verband der Automobilindustrie
VDA berichtet von einem
deutlichen Auftragsplus für die deutschen Hersteller in der letzten Januarwoche 2009, besonders
preiswerte Kleinwagen verzeichnen ein Plus von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
In der Bildergalerie: die Kosten für 100 Neuwagen aller Klassen
Günstiger geht es nicht: Der Smart fortwo mhd pure kostet bei 10.000 km Fahrleistung pro Jahr nur 27,8 Cent je Kilometer.
Der reine
Kauf eines Neuwagens ist eine Sache, doch was kostet ein neues Auto eigentlich dann im Monat? Exklusiv für
BILD hat der ADAC die tatsächlichen Kosten für 100 Modelle ermittelt. Folgende Parameter wurden bei der Berechnung zu Grunde gelegt: Das Neufahrzeug wird mit einem Rabatt von zehn Prozent vom Listenpreis erworben und vier Jahre gefahren. In der Rechnung enthalten sind
Wertverlust,
Kfz-Steuer, Versicherung (Haftpflicht und Vollkasko, 50 Prozent Beitragssatz) und 200 Euro allgemeine Kosten zum Beispiel für die Haupt- und Abgasuntersuchung. Auch Werkstattkosten für Ölwechsel, Inspektionen und Reifenverschleiß sind mit eingeflossen. Den Betriebskosten liegt ein Kraftstoffpreis von 1,10 Euro für Diesel und 1,16 Euro für Superbenzin zugrunde. Die Kosten wurden für eine jährliche Laufleistung von 10.000 Kilometern, 15.000, 20.000 und 25.000 km berechnet.
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