Update: Opel Insignia OPC Sports Tourer — 06.07.2009
Neue Fotos vom Familien-Renner
Für Familien, die besonders schnell ihr Ziel erreichen möchten, hat Opel den Insignia OPC im Angebot. Jetzt gibt's neue Fotos und Preise: Die Limousine kostet ab 44.900 Euro, der Kombi 46.375 Euro.
Sechs Zylinder, Turbodruck, Power satt und Platz für die ganze Familie: Der
Insignia OPC Sports Tourer ist Opels schärfstes Raumwunder. Mit 325 PS unterm Popometer in den verdienten Sommerurlaub düsen. Herrlich. Das Problem: Wir müssen uns noch bis zum Herbst 2009 in Geduld üben. Dann erst darf die komplette Insignia-OPC-Familie aus dem Stall – mit Pferdestärken im Überfluss. Als Aperitif hat
Opel jetzt neue Fotos vom rasanten Sports Tourer OPC veröffentlicht. Wie seine beiden Brüder, wird auch der Sports Tourer mit dem Feinsten ausgestattet, was Opel derzeit zu bieten hat. Ein feines Turbo-Menü à la Opel Performance Center. Auch die Preise für die sportlichen Topmodelle stehen mittlerweile fest: Für die Insignia OPC Limousine werden 44.900 Euro (4-Türer) bzw. 45.290 Euro (5-Türer) fällig, der Sports Tourer steht mit 46.375 Euro in der Liste – rund 1000 Euro günstiger als die Wolfsburger Konkurrenz in Form des
Passat R36 Variant, der mit 300 PS für 47.399 Euro angeboten wird.
Kampfansage: 2,8-Liter-Turbo mit 325 PS
Wie alle OPC-Ableger des Insignia bekommt auch der
Sports Tourer bis zum Verkaufsstart im Herbst 2009 die nötige Wettkampf-Härte auf der härtesten aller Rennstrecken ins Fahrwerk gebrannt – der Nürburgring-Nordschleife. Mit verstärktem FlexRide-Fahrwerk und der elektronischen Hinterachs-Differenzialsperre (eLSD) scheint der schicke Sportlaster dafür bestens gerüstet. 2,8 Liter Hubraum lauern unter der Haube des bis zur B-Säule mit der Limousine und dem Schrägheck baugleichen Kombi. Den großen Unterschied machen die 1530 Liter Ladevolumen im Heck (bei umgeklappter Rückbank). Ansonsten dürfen sich künftge OPC-Sports-Tourer-Piloten auf die gleichen feinen Zutaten freuen, wie jeder andere OPC-Fahrer auch: Ein um zehn Millimeter tiefergelegtes Fahrwerk mit drei Fahrprogrammen (Standard, Sport und OPC) und dicke 19-Zoll-Alus. Auf Wunsch gibt es geschmiedete 20-Zöller mit 255er-Walzen. Der V6-Turbomotor (325 PS, 435 Newtonmeter Drehmoment) wird mit 0,9 Bar Ladedruck zwangsbeatmet und über zwei Hochkant-Nüstern in der Frontschürze mit zusätzlicher Luft versorgt. Nicht gerade dezent, aber dafür unverwechselbar.
Die OPC-Truppe feiert ihr Zehnjähriges
Blitzschneller Familienkombi: Der Insignia OPC Sports Tourer hat trotz seiner 325 Pferde noch reichlich Platz im Ladeabteil.
Kombis mit sportlicher Auslegung sind bei Opel übrigens kein neumodischer Kram, sondern echte Tradition. Schon 1953 steuerten Opel-Fahrer im Olympia Rekord A Car-A-Van mit Volldampf Richtung Wirtschaftwunder. Der Blinker wurde links gesetzt und 1970 zog der Ascona Voyage als quasi erster Lifestyle-Kombi an den Mitbewerbern vorbei. Zuletzt hetzten markentreue Kunden mit dem
Omega Caravan 24V und 204 PS (1991 stärkster Serienkombi der Welt) über die Bahn. Die hauseigene Tuner-Truppe OPC wurde 1999 ins Leben gerufen. Ihr erstes Werk: ein auf 3000 Stück limitierter
Astra mit Zweiliter-Saugmotor und 160 PS. Zehn Jahre ist das mittlerweile her – und über 50.000 OPC-Modelle später. Glatte sechs Sekunden im Sprint auf Tempo 100 (Sports Tourer: 6,3 Sekunden) und die Höchstgeschwindigkeit von elektronisch begrenzten 250 km/h setzen ab Herbst 2009 die neuen Duftmarken.