Urteil: Falscher Name im Kfz-Brief

Urteil: Falscher Name bei der Erstzulassung

— 19.10.2015

Autokäuferin bekommt 3000 Euro

Eine Frau aus Bayern erhält nach dem Neuwagenkauf mehr als 3000 Euro Schadenersatz. Grund: Im Kfz-Brief stand ein falscher Name.

(dpa/kbe) Wegen eines Fehlers im Kfz-Brief bekommt eine Autokäuferin mehr als 3000 Euro Schadenersatz. Das Autohaus hatte den Peugeot 307 der Frau aus Dachau (Bayern) versehentlich auf eine andere Person zugelassen. Mit dem zusätzlichen Namen im Fahrzeugbrief sei der Wagen nicht "fabrikneu" und verliere an Wert, entschied das Münchner Amtsgericht (Aktenzeichen: 242 C 17305/14). Während des Leasingzeitraums war der Brief im Autohaus hinterlegt. Die Frau wollte den Wagen nach Ablauf des Leasingvertrags für 8733 Euro kaufen – dabei stellte sich heraus, dass noch ein weiterer Name im Kfz-Brief stand. Das Gericht hatte einen Sachverständigen beauftragt, der den Wertverlust durch die Eintragung der dritten Person auf 3145 Euro bezifferte.
Weitere Infos zum Thema Leasing

Stichworte:

Kfz-Zulassung

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.