Der als "Knöllchen-Horst" bekannt gewordene Horst-Werner N. (l) bespricht sich am 03.08.2010 im Amtsgericht Herzberg am Harz (Kreis Osterode) mit seinem Anwalt Hermann Wichmann.

Urteil gegen "Knöllchen-Horst"

— 26.09.2013

Nur ein Denunziant

Anzeigen durch den berühmt-berüchtigten "Knöllchen-Horst" müssen nicht verfolgt werden. Ein Gericht bescheinigt ihm eine "denunziatorische Tätigkeit".

(dpa) Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat einem als "Knöllchen-Horst" berüchtigten Mann bescheinigt, ein Denunziant zu sein. Wer es sich zum Hobby mache, regelmäßig Falschparker aufzuschreiben, gehe einer "denunziatorischen Tätigkeit" nach und könne Behörden nicht zur Verfolgung der registrierten Ordnungswidrigkeiten zwingen, hieß es in einem jetzt bekanntgewordenen Beschluss. Die Richter wiesen den Antrag des Frühpensionärs (im Bild oben vom 03.08.2010 links im Amtsgericht Herzberg am Harz mit seinem Anwalt Hermann Wichmann) auf Zulassung der Berufung gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Göttingen zurück (Az. 13 LA 144/12).

Urteil: Unfall beim Ausparken

Knöllchen-Horst soll in den vergangenen Jahren mehr als 10.000 Falschparker im Kreis Osterode angezeigt haben. Für Schlagzeilen sorgte er, als er einen Rettungshubschrauber aufschrieb, der während eines Notfalleinsatzes auf einem Bürgersteig stand. Weil der Landkreis sich zuletzt immer öfter weigerte, die Anzeigen zu bearbeiten, war der Frührentner vor Gericht gezogen – ohne Erfolg.

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