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US-Absatz Oktober 2008

— 04.11.2008

Historisches Tief

Der US-Automarkt ist im Oktober 2008 um 31 Prozent eingebrochen. Experten sprechen von einem historischen Tief nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Auch die deutschen Hersteller mussten Federn lassen.

Die Kreditkrise hat den US-Automarkt in ein Tal der Tränen gestürzt. Der Absatz schrumpfte im Oktober Branchenschätzungen zufolge um 31 Prozent auf 850.000 Fahrzeuge. Experten erwarten, dass im gesamten Jahr weniger als 14 Millionen Fahrzeuge verkauft werden und der Markt auf das Niveau von Anfang der 80er Jahre einbricht. Legt man den Anstieg der Bevölkerung seit 1945 zu Grunde, war der Oktober der schlechteste Absatz-Monat seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Auch fast alle deutschen Autobauer wurden dabei stark gebeutelt. Einzig Audi war mit 7433 Fahrzeugen (+ 0,3 Prozent) leicht im Plus. VW verkaufte mit 15.889 Fahrzeugen 7,9 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Besonders heftig traf es Porsche: Die Auslieferungen fielen um 39 Prozent auf 1541 Fahrzeuge. 25.475 verkaufte BMW und Mini bedeuteten ein Minus von 5,0 Prozent, wobei die Marke Mini mit einem Plus von 56,4 Prozent auf 5272 Einheiten die Bilanz aufbesserte.

Richtig hart trifft es General Motors, Ford und Toyota

Daimler verbuchte ein Minus von 24,5 Prozent auf 17.232 Autos. Auch hier bewahrte Smart mit 2236 verkauften fortwo die Mutter vor einem schlechteren Ergebnis. Im Vergleich zu den heimischen Autobauern lesen sich die Zahlen der deutschen Hersteller aber noch erträglich. General Motors (GM) brach um 45 Prozent auf 170.585 Fahrzeuge ein, Ford meldete ein Absatzminus von 30,2 Prozent auf 132.838 Fahrzeuge. Und auch Toyota als wichtigster japanischer Hersteller musste kräftig Federn lassen: Die Zahl der verkauften Fahrzeuge sank um 25,9 Prozent auf 152.101.

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