US-Autobauer

US-Autobauer

— 21.04.2005

Dramen in Detroit

Krisenstimmung bei amerikanischen Autobauern: General Motors verliert weitere 1,1 Milliarden Dollar und die Luxusmarken von Ford machen Minus.

Massive Probleme haben dem weltgrößten Automobilkonzern General Motors (GM) im ersten Quartal 2005 einen Verlust von 1,1 Milliarden Dollar beschert. Keine gutes Zeichen für den amerikanischen Riesen, der angeblich Schulden von 300 Milliarden Doller vor sich herschiebt – das ist ungefähr soviel wie der Jahreshaushalt der Bundesrepublik Deutschland. Verantwortlich seien für den Verlust vor allem niedrigere Produktions- und Verkaufszahlen sowie die Rabattschlacht auf dem Heimatmarkt, erklärte GM. Die Situation in Europa habe sich nach Angaben des Konzerns hingegen stabilisiert – statt 116 wurden im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres nur noch 113 Millionen Euro Verlust gemacht.

Auf den ersten Blick besser geht es Ford: Von Januar bis März 2005 verdienten die Amerikaner 1,21 Milliarden Dollar. Hinter dem Ergebnis steht jedoch einen Gewinneinbruch von 38 Prozent. Experten hatten sogar mit noch schlimmeren Zahlen gerechnet. Da tröstet der leichte Anstieg des Umsatzes um 0,9 Prozent auf 45,1 Milliarden Dollar kaum. Schlecht sieht es aber für die in der Premier Automotive Group zusammengefaßten Premium-Marken von Ford aus. Aston Martin, Jaguar, Land Rover und Volvo fuhren im ersten Quartal 2005 einen Verlust von insgesamt 55 Millionen Dollar ein.

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