Autos Flagge USA

US-Automarkt August 2008

— 05.09.2008

Deutsche schlagen sich wacker

Trotz sinkender Absatzzahlen auf dem Gesamtmarkt fahren die deutschen Hersteller in den USA voll in der Spur. Herbe Verluste mussten dagegen asiatische und amerikanische Marken einstecken.

Auf dem hart umkämpften US-Automarkt haben die deutschen Hersteller im bisherigen Jahresverlauf (Januar bis August 2008) deutlich besser abgeschnitten als die amerikanischen und asiatischen Kontrahenten. Mit 629.000 verkauften Fahrzeugen in der Kategorie der "Light Vehicles" (Pkw und SUV) haben die deutschen Marken ihren Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um ein Prozent gesteigert. Viele asiatische Marken – allen voran Toyota mit acht Prozent im Minus – verzeichneten einen Gesamtrückgang um drei Prozent, die US-Hersteller brachten in den ersten acht Monaten 2008 sogar 19 Prozent weniger Autos an den US-Amerikaner als 2007.

Pkw-Markt bricht ein: Spritpreise machen den Amis zu schaffen

In der reinen Pkw-Sparte des US-Automarkts (ohne SUV/Geländewagen und Pick-ups), die wegen der steigenden Spritpreise zunehmend an Bedeutung gewinnt, haben deutsche Autohersteller mit 520.000 Einheiten drei Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als im vergangenen Jahr. Der Marktanteil in dieser Sparte stieg auf über zehn Prozent. Der Gesamtmarkt zeigt sich in den USA allerdings rückläufig, insbesondere der Absatz von "Light Trucks" (SUV und Pick-ups) brach um 19 Prozent ein.

Deutsche Hersteller punkten im August – harte Verluste für US-Konkurrenz

Auch im separat betrachteten August 2008 lief es für die deutschen Marken gut: Während der Gesamtmarkt im Vergleich zum Vorjahresmonat 15 Prozent Neuzulassungen einbüßte, war der Absatz deutscher Marken recht stabil. Zuwächse verzeichneten insbesondere der BMW-Konzern dank des in den USA erfolgreichen Mini und Volkwagen mit dem Jetta. Richtig hart traf es dagegen Ford: Der US-Autobauer verkaufte mit 155.690 Neuwagen ein Viertel weniger als im August 2007. Nicht viel besser erging es den heimischen Konkurrenten Chrysler und GM.

Autor: Jan Kretzmann

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