US-ChampCar-Serie

US-ChampCar-Serie

— 18.07.2005

Timos "neuer Freund"

Justin Wilson stoppt Timo Glock in Edmonton auf dem Weg Richtung Treppchen. Nicht die erste Kontaktaufnahme mit dem Briten.

Amerikanische Rennserien sind traditionell nichts für Weicheier. Da machen die ChampCar-World-Series keine Ausnahme. Wie hart es in Übersee zugeht, bekam Speed-Academy-Experte Timo Glock (Team Rocketsport) bei der Premiere im kanadischen Edmonton erneut am eigenen Leibe zu spüren. Fünf Runden vor Schluß wurde der Odenwälder auf dem Weg aufs Treppchen vom linken Vorderrad des Briten Justin Wilson (RuSPORT) gestoppt.

"Er hätte nur ein bißchen warten müssen. An der Stelle konnte er mich auf keinen Fall überholen", klagte der ehemalige Formel-1-Pilot, der schon im abschließenden Qualifikationstraining vom Mann aus Sheffield in die Reifenstapel befördert worden war. Kurz vor dem folgenschweren Überholmanöver hatte sich Glock die Vorderradaufhängung seines Lola-Ford leicht beschädigt. Ursache war ein Fehler bei der Jagd des drittplazierten Paul Tracy (Forsythe Championship Racing). Glock: "Ich bekam in Runde elf Untersteuern und rutsche in einen Reifenstapel. Danach war das Auto nicht einfach zu fahren."

Sieger wurde am Ende Titelverteidiger Sebastien Bourdais (Newman/Haas Racing) aus Frankreich vor seinem Teamkollegen Oriol Servia (Spanien) und Lokalmatador Tracy. Bourdais übernahm nach sieben von 14 Saisonläufen auch die Führung im Gesamtklassement vor Tracy und Glocks "neuem Freund" Wilson. Das nächste Mal "Gentlemen, please start your engines", heißt es am 31. Juli in San Jose (Kalifornien).

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