US-Neuzulassungen 2006

US-Neuzulassungen 2006

— 03.08.2006

Megatrend "Made in Germany"

Von Januar bis Juli 2006 haben die deutschen Hersteller in den USA elf Prozent zugelegt. Fr die "Groen Drei" war vor allem der Juli ein schlapper Monat.

In den USA sind spritsparende Autos "'made in Germany" voll im Trend: Zwischen Januar und Juli 2006 verkauften die deutschen Hersteller elf Prozent mehr Pkw, Vans und Gelndewagen als im Vorjahreszeitraum. Und das bei einem an sich schrumpfenden Markt, denn insgesamt wurden in den Vereinigten Staaten in dieser Zeit fnf Prozent weniger Autos abgesetzt. "Mit ber einer halben Million verkaufter Fahrzeuge stehen fr die deutschen Hersteller die Ampeln in den USA weiter auf Grn", sagte Bernd Gottschalk, Prsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

Auch im Juli htten die Deutschen mit ihren "kraftstoffeffizienten" Modellen in einem insgesamt schwachen Umfeld weitere Marktanteile hinzugewonnen. Einzig BMW verzeichnete auf seinem wichtigsten Absatzmarkt einen Rckgang, die Bayern verkauften mit 23.600 Autos zwlf Prozent weniger als im Vorjahr. Ansonsten tragen die deutschen Hersteller ein sattes Plus in der Bilanz. Porsche hatte Glck im Unglck: Einerseits klagt der Sportwagenhersteller ber rcklufige Verkaufszahlen des Cayenne (minus 27 Prozent), andererseits feierte man bei den klassischen Sportcoups einen Rekordabsatz. Audi verkaufte mit einem Plus von 1,3 Prozent leicht mehr als 2005.

Mit einem Rckgang von 14 Prozent allein im Juli zeigt sich der US-Markt derzeit mehr als schwach. 2005 hatten die US-Hersteller noch durch ruinse Rabatte versucht, den Absatz anzuregen. Dieses Jahr unterbleibt diese Form des Preiskampfes. Die Quittung fr die "big three": Ford, GM und Chrysler bringen auf dem heimischen Markt gerade einmal auf 52 Prozent Marktanteil. An zweiter Stelle folgen die Japaner mit 36,7 Prozent.

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