Alte Tankstelle in Illinois

US-Spritverbrauch sinkt

— 17.04.2008

Amis lernen sparen

In den USA kehrt eine neue Sparsamkeit ein: Im Vergleich zum Vorjahr ist der Kraftstoffverbrauch in den ersten drei Monaten um 1,4 Prozent gesunken. Gleichzeitig wird mehr Kraftstoff produziert.

In den Vereinigten Staaten entsteht ein langsamer, aber stetiger Trend zum Spritsparen. Wie das American Petroleum Institute (API) in seinem Monatsreport April mitteilt, sank der Kraftstoffverbrauch in den ersten drei Monaten des Jahres um 1,4 Prozent. Es war damit bereits das dritte Quartal in Folge, in dem der Kraftstoffverbrauch rückläufig war, nachdem es zuvor Jahrzehnte lang Steigerungen gegeben hatte. In den USA wurden im ersten Quartal 8,85 Millionen Barrel Rohöl pro Tag gefördert, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig sanken die Rohölimporte um 3,5 Prozent auf 12,8 Millionen Barrel täglich. Rund vier Millionen Barrel werden in den US-Raffinierien täglich zu Autokraftstoffen verarbeitet. Damit seien die Erdöl verarbeitenden Betriebe nur noch zu rund 85 Prozent ausgelastet. 


Der geringere Spritverbrauch führt auch zu wachsenden Kraftstoffvorräten: Sie lagen laut API im Jahr 2007 um 8,5 Prozent über denen des Vorjahres. Erkennbar ist ein Trend zum Dieselkraftstoff. Es wurde 8,5 Prozent mehr Rohöl zu Diesel verarbeitet als vor Jahresfrist.

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