US-Statistik: Rückrufe und Neuzulassungen 2013

US-Statistik: Rückrufe und Neuzulassungen 2013

— 28.03.2014

Mehr rein als raus

In den USA sind 2013 fast ein Drittel mehr Autos zurückgerufen als zugelassen worden. Die Gründe liegen auch in den Herstellerstrategien zur Senkung der Produktionskosten.

Im Jahr 2013 sind allein auf dem US-Markt über 20,5 Millionen Pkw zurückgerufen worden. Das haben Berechnungen des Center of Automotive Management (CAM) ergeben. Damit stieg die Rückrufquote der 16 untersuchten Her­steller von 107 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 131 Prozent. Das heißt, es wurden 2013 in den USA 31 Prozent mehr Autos zurückgerufen als neu zugelassen. Negativ-Spitzenreiter der Sta­tistik ist der koreanische Hyundai-Kia-Konzern, gefolgt von Fiat-Chrysler und Toyota. Als einzi­ger deutscher Hersteller mit einer dreistelligen Rückrufquote folgt BMW auf Rang vier. Die Münchner riefen 870.000 Fahrzeuge zurück, nach 550.000 im Jahr 2012.
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Die Ursachen für die gestiegenen Rückrufzahlen sieht das CAM unter anderem in der zunehmenden technischen Kom­plexität der Pkw, verkürzten Entwicklungszyklen und kostensenkenden Gleichteilestrategien. Der US-Markt, so das Institut, sei aufgrund seiner Ab­satzmengen, der relativ scharfen Sicherheits­richtlinien und vor allem des hohen Klagerisikos ein aussagekräftiger Indikator für die Produktqualität der Autobauer.

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